Das südkoreanische Arbeitsministerium und das Industrieministerium haben am 1. Juli die im Internet kursierenden Behauptungen zurückgewiesen, wonach die Regierung offizielle Schreiben an Samsung Electronics und SK Hynix geschickt habe, um die Klauseln über Leistungsprämien zu überprüfen und die Überschüsse großer Unternehmen an Subunternehmer weiterzugeben. Beide Ministerien erklärten, die Behauptungen seien völlig unbegründet, und kündigten an, dass sie bei den Ermittlungsbehörden Anzeige gegen die Verbreiter dieser Falschinformationen erstatten werden. Am selben Tag gaben Samsung Electronics, SK Hynix und die südkoreanische Regierung bekannt, dass der zweite Chip-Produktionsstandort des Landes im Südwesten ausgewählt wurde.
Das Ministerium für Beschäftigung und Arbeit teilte per SMS mit, dass der entsprechende Beitrag „völlig unbegründet" sei und „Falschinformationen" enthalte. Man werde bei den Ermittlungsbehörden Anzeige gegen die böswilligen Verbreiter erstatten. Das Industrieministerium erklärte: „Die Behauptungen, die Regierung habe offizielle Schreiben an Samsung Electronics und SK Hynix gesandt, sind völlig erfunden." Auch hier kündigte man harte Maßnahmen an. Die Gerüchte umfassten im Wesentlichen zwei Arten von Behauptungen: Die Regierung habe die beiden Unternehmen aufgefordert, die Klauseln in den Tarifverträgen zu überprüfen, die einen prozentualen Gewinnanteil als Prämie vorsehen; und die Regierung erwäge, die Überschüsse großer Konzerne an Subunternehmer weiterzugeben oder in einem Fonds anzusammeln.
Laut der gemeinsamen Ankündigung vom Montag sind die wichtigsten Planungen für den südwestlichen Halbleiterstandort wie folgt:
Standortauswahl: Die Regionen Honam (Jeolla-do), Gwangju und die Provinz Süd-Jeolla
Werksplanung: Vier Speicherchip-Fabriken (zwei von Samsung, zwei von SK Hynix)
Strombedarf: 6,3 GW (entspricht der Kapazität von vier bis fünf Kernreaktoren mit je 1,4 GW)
Täglicher Wasserbedarf: Ca. 646.000 Tonnen (bei gleichzeitigem Betrieb aller vier Fabriken tatsächlich etwa 800.000 Tonnen)
Vorteile erneuerbarer Energien: Die reichhaltigen Solar- und Windenergieressourcen in der Region Honam helfen den Unternehmen, ihre RE100-Ziele zu erreichen.
Professor Park Jae-geun von der Hanyang-Universität erklärte, die oberste Priorität sei es, die Fertigstellung der bestehenden Anlagen in Yongin termingerecht sicherzustellen: Samsung zielt darauf ab, die Bauzeit um sieben Jahre zu verkürzen, SK Hynix möchte die Inbetriebnahme um zwölf Jahre vorziehen. Er betonte: „Wenn dieser Zeitpunkt verpasst wird, wird der anschließende Honam-Plan wie Dominosteine scheitern."
Im Bereich Stromversorgung plant die Regierung, die Speicherkapazität zu erweitern, um das Netz zu stabilisieren. Professor Park Joo-heon von der Dongduk Women's University weist jedoch darauf hin, dass es derzeit keine konkreten Schätzungen zur Speichermenge oder zu den Kosten gibt. Bei der Wasserversorgung erklärte Yoon Seok-dae, Leiter von K-water, dass man zusätzlich über 300.000 Tonnen liefern könne. Die Regierung prüft gleichzeitig den Bau einer Anlage zur Herstellung von hochreinem Wasser, deren Kosten über 1,3 Billionen KRW liegen sollen. Professor Kim Yong-seok von der Gachon-Universität betont, dass das größte Hindernis die Fachkräfte seien: „Probleme mit Strom und Wasser lassen sich mit Geld lösen, aber das eigentliche Problem sind die Arbeitskräfte."
Die Gerüchte besagten, die Regierung habe offizielle Schreiben an Samsung Electronics und SK Hynix geschickt, um die Klauseln in den Tarifverträgen zu überprüfen, die einen prozentualen Gewinnanteil als Leistungsprämie vorsehen; außerdem wurde behauptet, die Regierung erwäge, die Überschüsse großer Konzerne an Subunternehmer weiterzugeben oder in einem Fonds anzusammeln. Das Ministerium für Beschäftigung und Arbeit und das Industrieministerium dementierten dies am 1. Juli offiziell und bezeichneten die Behauptungen als „völlig erfunden".
Der tägliche Wasserbedarf beim gleichzeitigen Betrieb der vier Fabriken beträgt etwa 800.000 Tonnen, die Regierung schätzt 650.000 Tonnen. Die Flüsse Seomjin und Yeongsan führen deutlich weniger Wasser als der Han-Fluss, und die Wasserqualität des Yeongsan-Flusses ist unter den fünf großen Flüssen Südkoreas am schlechtesten. K-water gab an, zusätzlich über 300.000 Tonnen liefern zu können. Die Regierung prüft gleichzeitig den Bau einer Anlage zur Herstellung von hochreinem Wasser, Einzelheiten zu diesem Plan wurden jedoch bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht veröffentlicht.
Professor Park Jae-geun von der Hanyang-Universität erklärte, dass der anschließende Honam-Plan wie Dominosteine scheitern werde, wenn die Anlagen in Yongin nicht termingerecht fertiggestellt werden. Samsung-Vizepräsident Jeon Young-hyun forderte die Regierung am Montag auf, „schnelle, einheitliche administrative Unterstützung und eine staatlich geführte Infrastrukturentwicklung" zu leisten, um die Umsetzung zu beschleunigen.
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