US-Gesetzgeber schlagen den Digital Asset PARITY Act vor, um die Krypto-Steuervorschriften zu reformieren.

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US-Entwurf setzt Steuerbefreiungen und Einkommensregeln für Stablecoins fest, löst jedoch Debatte über begrenzten Fokus über Bitcoin hinaus aus.

US-Gesetzgeber Max Miller und Steven Horsford veröffentlichten am Donnerstag einen Diskussionsentwurf, der darauf abzielt, die Behandlung digitaler Vermögenswerte im Bundessteuergesetz zu reformieren. Der Vorschlag mit dem Titel „Digital Asset PARITY Act“ würde den Internal Revenue Code von 1986 ändern und klarere Regeln für die Besteuerung von Krypto einführen. Während Befürworter argumentieren, dass der Entwurf nötige Klarheit bringen könnte, sagen Kritiker, dass er für wesentliche Teile der Branche dennoch unzureichend sein könnte.

US-Entwurf schlägt Steuerbefreiungen für kleine Stablecoin-Transaktionen vor

Der Entwurf legt spezifische Regelungen für Stablecoins fest, einschließlich eines Tests, wann Investoren keine Gewinnsteuer schulden würden. Er besagt, dass Stablecoins von der Gewinnanerkennung ausgeschlossen wären, wenn die Kostenbasis sich nicht um mehr als 1 % von 1 oder 0,01 verändert, je nach Höhe des Pegs, wie im Diskussionsentwurf dargelegt.

Das Gesetz verbietet zudem, dass Transaktionskosten, die zur Beschaffung oder Übertragung regulierter, dollar-gebundener Stablecoins anfallen, in die Kostenbasis eines Investors einfließen.

Eine neue de-minimis-Regel würde eine begrenzte Befreiung für kleine Stablecoin-Aktivitäten bieten. Laut dem Entwurf würden Stablecoin-Transaktionen unter 200 US-Dollar keine Steuer- oder Meldepflichten auslösen, obwohl die jährliche Gesamtsumme noch nicht festgelegt ist.

Einkünfte aus Verleihung, Staking oder Erträgen aus „passiven“ Validator-Diensten würden jedes Jahr als Bruttoeinkommen behandelt. Der Entwurf spezifiziert, dass diese Beträge anhand des Fair Market Value gemessen werden, was bedeutet, dass Empfänger auch ohne den Verkauf von Vermögenswerten steuerliche Verpflichtungen haben könnten.

Debatte wächst, während US-Gesetzgeber nach Input zum Entwurf zur Krypto-Steuerreform suchen

Der Diskussionsentwurf wurde noch nicht im Kongress eingebracht. Stattdessen veröffentlichten Miller und Horsford ihn, um eine Debatte unter Gesetzgebern, Interessengruppen und Marktteilnehmern darüber zu beginnen, wie die USA die Krypto-Steuerpolitik reformieren sollten.

Die Reaktionen der Branche zeigten Spaltungen zwischen breiteren Krypto-Befürwortern und Bitcoin-fokussierten Stimmen. Cody Carbone, der CEO der Krypto-Interessensvertretung Digital Chamber, sagte als Reaktion, dass die steuerliche Klarheit des Entwurfs dazu beitragen könnte, Aktivitäten auf US-Boden zu verlagern.

„Wir brauchen steuerliche Klarheit für digitale Vermögenswerte, oder die Aktivitäten werden nie vollständig ins Inland verlagert,“ erklärte Carbone.

Pierre Rochard argumentierte, dass der Ansatz Stablecoins ins Visier nehme, während Bitcoin übersehen werde, und nannte es „die falsche Richtung“. Er fügte hinzu, dass Stablecoins weder dezentralisiert noch erlauben, und stellte sie als an Fiat gebunden dar, anstatt als gleichwertiges Geld.

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