Gate-News-Nachricht, 28. April — Der Nationale Steuerdienst Südkoreas hat 339 Milliarden Won (ungefähr $23 Millionen) an nachzuzahlenden Steuern in den vergangenen neun Monaten zurückerlangt, nachdem er seit der Einführung seines neuen Systems im Juli 2025 mit Steuerbehörden in drei Ländern zusammengearbeitet hat. Diese Rückforderung entspricht dem Großteil der insgesamt 372 Milliarden Won bei grenzüberschreitenden Rückforderungen seit 2015. Die Steuerbehörde hat Informationen mit 163 Jurisdiktionen ausgetauscht, um im Ausland versteckte Vermögenswerte nachzuverfolgen.
Ab 2027 wird Südkorea im Rahmen eines neuen Melde-Frameworks für Krypto-Vermögenswerte Transaktionsdaten zu virtuellen Vermögenswerten von 56 Ländern erhalten. Ab 2030 wird das Land zudem Informationen über im Ausland gehaltene Immobilienbestände sowie Transaktionen austauschen.
Der Nationale Steuerdienst nahm außerdem zum ersten Mal an einem ausländischen Insolvenzverfahren teil, machte Ansprüche gegen einen Immobilienentwickler geltend, der in Indonesien Insolvenz angemeldet hatte, und erlangte erfolgreich den Status eines Gläubigers.