Senatorin Elizabeth Warren drängt Mark Zuckerberg wegen des Meta-Stablecoin-Vorstoßes

  • Warren bat Mark Zuckerberg, die gemeldeten Stablecoin-Zahlungstests von Meta über große Plattformen hinweg zu erklären.

  • Senatorin warnte, dass die Stablecoin-Integration die Kontrolle von Meta über Zahlungs-, Daten- und Werbesysteme ausweiten könnte.

  • Der Kongress sucht Klarheit, da Meta Fragen zu AML-Schutzmaßnahmen, zur Auswahl von Partnern und zu finanziellen Risiken gegenübersteht.

Senatorin Elizabeth Warren hat Mark Zuckerberg wegen Berichten zur Rechenschaft gezogen, wonach Meta Platforms in den kommenden Monaten plant, Stablecoin-Zahlungen über seine Plattformen hinweg zu testen. In einem diese Woche versandten Schreiben warnte Warren, dass die Integration von Stablecoins in Facebook, Instagram, WhatsApp und Messenger den Wettbewerb, die Privatsphäre und die finanzielle Stabilität im Meta-Netzwerk mit 3,5 Milliarden Nutzerinnen und Nutzern beeinträchtigen könnte.

Warren belebt Libra-Bedenken erneut

Warren zufolge stieß das frühere Libra-Projekt von Meta auf parteiübergreifenden Widerstand, weil es Bedenken hinsichtlich Überwachung und Marktkontrolle gab. Sie erklärte, dass Transaktionsdaten, die mit Stablecoin-Aktivitäten verknüpft sind, das Werbegeschäft von Meta stärken und seinen Einfluss auf digitale Zahlungen ausbauen könnten.

Warren stellte außerdem die Frage, ob Meta auf seinen Plattformen einen Stablecoin gegenüber konkurrierenden Zahlungsoptionen bevorzugen könnte. Zudem warnte sie, dass ein groß angelegtes Stablecoin-Rollout größere Risiken schaffen könnte, falls Nutzerinnen und Nutzer bei Marktstress plötzlich Gelder abziehen.

Das Schreiben verwies auf Berichte aus dem Mai 2025, in denen behauptet wurde, Meta habe Stablecoin-Auszahlungen mit Krypto-Firmen geprüft. Damals habe Meta Berichten zufolge Warren und Senator Richard Blumenthal mitgeteilt, es gebe keine Pläne, einen eigenen Stablecoin auszugeben.

Warren sagte jedoch, Meta habe seine kommerziellen Beziehungen zu Anbietern von Stablecoins Dritter nie erklärt. Sie forderte außerdem Klarheit darüber, ob MetaPay künftig Stablecoin-Bestände halten könnte – statt allein Zahlungs-„Credentials“/Zahlungsnachweise.

Meta steht Fragen zur Plattformkontrolle

Warren bat Meta offenzulegen, ob das Unternehmen bereits Stablecoins für seinen Berichten zufolge „kleinen und fokussierten Test“ ausgewählt hat. Sie verlangte zudem Angaben zu Risikokontrollen, Gewinnbeteiligungsvereinbarungen und dazu, wie Meta indirekt Einfluss auf Stablecoin-Operationen nehmen kann.

Darüber hinaus hinterfragte die Senatorin, wie Meta die Anti-Geldwäsche-Kontrollen verwalten will, die mit Stablecoin-Aktivitäten verbunden sind. Außerdem fragte sie, ob Meta illegale- Finanzierungs-Schutzmaßnahmen gestärkt habe, bevor es mit irgendeiner Integrationsinitiative begonnen habe.

Das Schreiben verlangte eine vollständige Erklärung des Meta-Prüfprozesses zur Auswahl von Stablecoin-Partnern. Warren fragte dabei konkret, welche Features Meta in einem Stablecoin sucht und welche Risiken es zu vermeiden beabsichtigt.

Der Kongress sucht mehr Klarheit bei Stablecoins

Warren erklärte, dass Gesetzgeber Transparenz benötigen, während der Kongress über die Kryptowährungs-Gesetzgebung debattiert. Sie argumentierte, dass die Größenordnung von Meta jeder Zahlungsintegration für das US-Finanzsystem eine größere Bedeutung verleihe.

Die Senatorin verwies zudem auf die frühere starke Prüfung von Meta in Bezug auf Datenschutzpraktiken, die Sicherheit von Kindern und kartellrechtliche Bedenken. Sie forderte das Unternehmen auf, bis zum 20. Mai 2026 auf sieben detaillierte Fragen zu antworten.

Zum Abschluss verlangte Warren eine Bestätigung darüber, ob Meta weiterhin Pläne ablehnt, einen eigenen Stablecoin oder eine private digitale Währung auszugeben.

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