UBS hat einen Bericht veröffentlicht, wonach 83 Billionen US-Dollar an privatem Vermögen in den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten weltweit auf neue Begünstigte übergehen werden. Damit handele es sich, so die Bank, um die „größte Vermögensübertragung in der modernen Geschichte“ – vom einen zum nächsten Generationen. Laut UBS wird dieser Wandel durch alternde Bevölkerungsstrukturen, längere Lebenserwartungen und Jahrzehnte steigender Vermögenspreise angetrieben.
Laut UBS-Direktorin und Strategin Libby Stantial wird etwa ein Drittel der gesamten Vermögensübertragung – rund 29 Billionen US-Dollar – in den Vereinigten Staaten stattfinden. Stantial hob die beispiellose Dimension der Übertragung hervor: „83 Billionen US-Dollar. Das ist fast dreimal so groß wie das US-BIP. Und der Großteil dieser 83 Billionen US-Dollar wird in die Vereinigten Staaten übertragen, etwa 29 Billionen US-Dollar. Allein das Ausmaß und die Größe machen das wirklich beispiellos.“
Die Vermögensübertragung wird in zwei Richtungen erfolgen: horizontal zwischen Ehepartnern und vertikal, vom einer Generation zur nächsten. Entgegen der gängigen Annahme, dass Vermögensübertragungen vor allem jüngeren Generationen zugutekommen, bemerkte Stantial, dass die Begünstigten über mehrere Altersgruppen hinweg verteilt sein werden. Gen X und Babyboomer werden ebenfalls erstmals in einem gewissen Umfang Vermögensübertragungen erhalten – neben Millennials und Gen Z. Laut Stantial gilt: „Es geht weniger um das Alter bei der Vermögensübertragung, sondern mehr um Vorbereitung und Verantwortung.“