SEC und Sun Yuchen einigen sich auf einen Vergleich im TRON-Prozess: Rainberry zahlt eine Geldstrafe von 10 Millionen US-Dollar, TRX- und BTT-Fälle werden offiziell abgeschlossen

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Amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) und der langjährige Rechtsstreit mit TRON-Gründer Justin Sun haben eine bedeutende Wendung genommen. Laut Dokumenten, die die SEC beim Gericht eingereicht hat, haben beide Seiten eine Einigung erzielt. Das mit TRON verbundene Unternehmen Rainberry Inc. wird eine Geldstrafe von 10 Millionen US-Dollar zahlen, und die Anklagen gegen Sun und mehrere mit TRON verbundene Organisationen werden fallengelassen.

Der Rechtsstreit begann im Jahr 2023 und drehte sich hauptsächlich um die Frage, ob die TRX- und BTT-Token als unregistrierte Wertpapiere gelten und ob Marktmanipulation vorliegt. Diese Einigung beendet nicht nur den Fall, sondern zeigt auch die neuesten Veränderungen in der Regulierung der Kryptoindustrie durch die US-Regulierungsbehörden.

SEC und TRON einigen sich: Rainberry zahlt 10 Millionen US-Dollar

Laut den bei Gericht eingereichten Unterlagen hat die US-Behörde eine Einigung mit TRON-Gründer Justin Sun und seinen verbundenen Organisationen erzielt. Das Abkommen sieht vor, dass Rainberry Inc., das mit dem TRON-Netzwerk verbunden ist, eine Strafe von 10 Millionen US-Dollar zahlt und sich verpflichtet, künftig keine Verstöße gegen US-Wertpapiergesetze zu begehen.

Die SEC erklärte außerdem, dass die verbleibenden Anklagen gegen Rainberry „mit Vorurteil“ fallen gelassen werden. Das bedeutet, dass die Behörde in Zukunft keine ähnlichen Klagen wegen derselben Handlungen erheben kann.

Wichtiger noch ist, dass die Einigung alle Anklagen gegen folgende Organisationen und Personen aufhebt:

Justin Sun

Tron Foundation

BitTorrent Foundation

In dem Dokument weist die SEC darauf hin, dass der Ausschuss die Einigung formell geprüft und genehmigt hat, und dass die oben genannten Parteien den endgültigen Vergleich akzeptiert haben.

Allerdings muss die Einigung noch von einem Bundesrichter genehmigt werden, um rechtskräftig zu werden.

Rückblick auf den Rechtsstreit 2023: TRX und BTT wegen unregistrierter Wertpapiere

Im Jahr 2023 reichte die SEC Klage gegen Justin Sun und TRON ein und beschuldigte sie, bei der Ausgabe und Airdrops der Token TRX und BTT gegen US-Bundeswertpapiergesetze verstoßen zu haben.

Die Behörde war der Ansicht, dass der Verkauf und die Verteilung dieser Token unregistrierte Wertpapiere darstellen und daher den Wertpapierregeln unterliegen.

Neben den Fragen zur Wertpapierregistrierung erhob die SEC schwerwiegendere Vorwürfe, nämlich, dass die Angeklagten durch groß angelegte Wash-Trading-Transaktionen den Handel mit TRX im Sekundärmarkt manipuliert haben.

In der Klageschrift wurde festgestellt, dass diese Transaktionen so gestaltet waren, um den Eindruck von hohem Handelsvolumen und Marktaktivität zu erwecken, was die Investoren in ihrer Einschätzung der Marktnachfrage für TRX beeinflusst.

Aufgrund der Vorwürfe von Marktmanipulation und Betrug gilt der Fall als einer der schwerwiegendsten in der Reihe der Krypto-Regulierungsprozesse.

US-Krypto-Regulierung im Wandel: Mehrere Fälle werden zurückgezogen

Es ist auch erwähnenswert, dass die Entwicklung dieses Falls eng mit den Veränderungen in der US-Regulierungspolitik verbunden ist.

Während der Amtszeit des früheren SEC-Vorsitzenden Gary Gensler reichte die SEC Klagen gegen mehrere Krypto-Unternehmen ein, um die bestehenden Wertpapiergesetze breit auf den Krypto-Markt anzuwenden.

Nach der Wiederwahl von Donald Trump im Januar 2025 begann jedoch eine deutliche Kursänderung in der Regulierungspolitik. Unter der Leitung des Interims-Vorsitzenden Mark Uyeda zog die SEC mehrere Klagen gegen Krypto-Firmen zurück.

Derzeit wird die SEC von dem neuen Vorsitzenden Paul Atkins geführt. Es wird allgemein erwartet, dass die Regulierungsbehörde schrittweise klarere Regeln für die Kryptoindustrie aufstellt, anstatt nur durch Durchsetzungsmaßnahmen zu regieren.

Der Fall Sun wurde im vergangenen Jahr ebenfalls vorübergehend ausgesetzt und befindet sich nun in einer Beobachtungsphase, zusammen mit anderen Krypto-bezogenen Klagen.

Verbindung von Justin Sun mit Trump-Familienprojekten sorgt für Aufmerksamkeit

Neben den regulatorischen Streitigkeiten ist auch das politische und finanzielle Engagement von Justin Sun in der Kryptoindustrie in den letzten Monaten verstärkt in den Fokus gerückt.

Nach der Wiederwahl Donald Trumps im Jahr 2024 kaufte Sun Token im Wert von etwa 75 Millionen US-Dollar für World Liberty Financial (WLFI). Dieses Projekt ist mit Unternehmen verbunden, an denen die Trump-Familie beteiligt ist.

Bis Mitte 2025 war der Gesamtwert der WLFI-Token, einschließlich noch nicht freigeschalteter Token, auf fast 700 Millionen US-Dollar angewachsen.

Diese Investition löste Diskussionen im Markt aus, wobei einige Beobachter vermuten, dass die Verbindung zwischen Sun und den Trump-Familienprojekten politische und industriebezogene Einflüsse verstärken könnte.

Sun äußert sich: Weiterhin Förderung globaler Krypto-Innovation

Zu der Einigung mit der SEC äußerte sich Sun auch öffentlich auf der Social-Manguage-Plattform X.

Er erklärte, dass diese Vereinbarung das langjährige regulatorische Ringen beende, aber die Entwicklung von TRON dadurch nicht gestoppt werde.

Sun schrieb: „Das heutige Ergebnis bedeutet, dass dieses Kapitel endlich abgeschlossen ist. Aber ich habe nie aufgehört, voranzukommen, und auch nie aufgehört, aufzubauen. Zukünftig werde ich weiterhin auf die Förderung globaler Innovationen setzen und freue mich auf die Zusammenarbeit mit der SEC bei der Weiterentwicklung von Richtlinien und Regulierungsrahmen für die Krypto-Branche.“

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