Snap und Perplexity kooperieren bei einem KI-Werbe-Deal im Wert von 400 Millionen US-Dollar — bis zum Q1-Ende, Iran-Krieg frisst erneut 25 Millionen

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Snap veröffentlichte am 6. Mai den Quartalsbericht für 2026 Q1 und legte gleichzeitig im Investorenbrief offen: Die mit Perplexity im letzten November angekündigte 400-Millionen-US-Dollar-AI-Werbekooperation sei in Q1 „freundlich beendet“ worden. TechCrunch berichtet unter Berufung auf Snap, Snap habe öffentlich erklärt: „Unsere Umsatzprognose geht davon aus, dass Perplexity keinen Beitrag leisten wird, weil wir diese Beziehung in Q1 freundlich beendet haben.“ Beide Seiten konnten sich offenbar nicht über die Kooperationsbedingungen einigen; Integrationsfunktionen wurden zwar intern in Snapchat getestet, aber nie offiziell für alle Nutzer ausgerollt. Der Snap-Kurs fiel nach Börsenschluss um etwa 4%.

Von Tests bis zum Aus: Snap und Perplexity erzielten keine Einigung über den „Rollout-Pfad“

Der ursprüngliche Vertrag wurde im November 2025 angekündigt, umfasst ein Volumen von 400 Millionen US-Dollar und ist bislang die größte Werbe- und Integrationsvereinbarung zwischen Snap und einem Unternehmen für generative KI. Das Funktionsdesign sieht vor, dass Perplexitys KI-Sucherlebnis in Snapchat integriert wird.

Snap sagte in seinem Schreiben an die Aktionäre ausdrücklich: „Beide Seiten konnten sich nicht auf einen breiteren Rollout-Pfad einigen.“ Dieser Satz verweist nicht darauf, dass eine Seite aktiv ausstieg und die Verantwortung zwischen beide verteilt wurde. Er deutet vielmehr darauf hin, dass die Beendigung auf gescheiterte Verhandlungen über die Bedingungen zurückzuführen ist, nicht auf ein einseitiges Vorgehen.

Für Perplexity bedeutet das Vertragsende eine deutliche Schrumpfung des 400-Millionen-US-Dollar-Umsatzes, der im vergangenen November nach außen kommuniziert worden war. Die aktuelle Unternehmensbewertung hängt stark von der Validierung des Geschäftsmodells ab, das auf KI-Suche zur Monetarisierung setzt. Snap ist eines der wenigen Beispiele für große Werbe-Integrationen für Perplexity.

Snap Q1-Bericht: Umsatzwachstum, aber der Iran-Krieg frisst Werbeeinnahmen auf

Die wichtigsten Zahlen aus dem Snap-Q1-Bericht:

Umsatz 1,53 Milliarden US-Dollar, jährliches Wachstum 12%

Bereinigtes EBITDA 233 Millionen US-Dollar, mehr als doppelt so hoch wie im Q1 des Vorjahres

Freier Cashflow 286 Millionen US-Dollar, nahe am Dreifachen des Vorjahres

Snapchat globale täglich aktive Nutzer 483 Millionen, jährliches Wachstum 5%

Snap deckte außerdem die Auswirkung des Iran-Kriegs auf Werbeeinnahmen auf: Im März kam es zu einem monatlichen Verlust von 20–25 Millionen US-Dollar an Werbeeinnahmen. Das Unternehmen habe im April etwa 1.000 Mitarbeiter entlassen (entspricht 16% der Vollzeitbelegschaft) und erwartet, ab der zweiten Hälfte 2026 die jährliche Kostengrundlage um mehr als 500 Millionen US-Dollar zu senken.

Q2-Guidance und die Umsatzstruktur nach dem Aus von Perplexity

Die Umsatzprognose für Q2 von Snap liegt bei 1,52–1,55 Milliarden US-Dollar und entspricht damit den Erwartungen der Analysten. Die Guidance enthält keine Beiträge von Perplexity und bedeutet, dass das Unternehmen annimmt, dass dieser Vertragsumsatz auf null fällt.

Die Q1-Zahlen dürften größtenteils den Erwartungen entsprochen haben. Im Fokus des Marktes stehen jedoch mehrere gleichzeitig auftretende negative Faktoren: die Werbeauswirkung durch den Iran, das Aus von Perplexity sowie die 16% Entlassungen. Der Snap-Kurs fiel nach Börsenschluss um 4% und spiegelt die Zweifel der Investoren an der Wachstumskraft für Q2 bis zur zweiten Jahreshälfte wider.

Konkrete Ereignisse, die sich weiter verfolgen lassen: Ob Perplexity auf das Vertragsende öffentlich reagiert, und ob Snap in einem Szenario ohne Perplexity neue Integrationskooperationen mit anderen Anbietern für KI-Suche anstößt.

Der Artikel „Snap und Perplexity beenden die 400-Millionen-US-Dollar-AI-Werbekooperation in Q1 – Iran-Krieg frisst zusätzlich 25 Millionen US-Dollar“ erschien zuerst bei 鏈新聞 ABMedia.

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