Laut Bitcoin.com haben sich neun europäische Aufsichtsbehörden – Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Polen, Portugal, Spanien und die Schweiz – am 17. Juni zu einem koordinierten Vorgehen gegen nicht lizenzierte Prognosemärkte verpflichtet. In der gemeinsamen Erklärung wurde Sportverbände, Ligen und Teams gewarnt, die Rechtmäßigkeit einer Plattform zu prüfen, bevor sie Partnerschaften eingehen. Als Gründe wurden Bedenken angeführt, darunter der jederzeitige Zugang, fehlende Einsatzlimits und schwache Alterskontrollen.
Die Erklärung folgt auf Kalshis Sponsoring-Deal vom 10. Juni mit dem Fußballverband Argentiniens sowie auf eine Werbeoffensive vom 14. Juni über Lionels Messis Instagram. Der Glücksspielregulator in Spanien hatte Internetanbieter bereits am 26. Mai angewiesen, sowohl Kalshi als auch Polymarket zu sperren, während er untersuchte, ob deren Produkte als nicht lizenziertes Glücksspiel einzustufen sind.