Die Federal Reserve schlägt Identitätsprüfungsregeln für Stablecoin-Emittenten vor – am 18. Juni

Laut Federal Reserve, OCC, FDIC und NCUA veröffentlichten die vier Behörden am 18. Juni (U.S.-Ortszeit) einen Regulierungsentwurf, der lizenzierte Emittenten von Payment-Stablecoins (PPSI) dazu verpflichtet, die Identität von Kunden bei Ausgabe und Rücknahme zu verifizieren. Die vorgeschriebenen Pflichten des „Customer Identification Program“ (CIP) würden Standards ähnlich denen traditioneller Banken und Wertpapierfirmen auferlegen: Emittenten müssten Kundennamen, Geburtsdaten, Adressen und Identifikationsnummern erheben, bevor Konten eröffnet werden, wobei die Informationen fünf Jahre nach Kontoschließung aufbewahrt werden.

Die CIP-Anforderungen gelten nur für Aktivitäten im Primärmarkt – direkte Ausgabe und Rücknahme – und erstrecken sich nicht auf Sekundärmarkttransaktionen mit Smart Contracts. Die Behörden werden öffentliche Stellungnahmen 60 Tage lang einholen, bevor sie die Regel finalisieren. Federal-Reserve-Vizechef Michael Barr erklärte, dass der aktuelle regulatorische Rahmen die Risiken der Geldwäsche im Sekundärmarkt-Handel nicht ausreichend adressiere.

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