Gate News-Mitteilung, 23. April — Japans Finanzdienstleistungsbehörde (FSA) hat dem Parlament einen Gesetzentwurf eingereicht, der vorschlägt, Krypto-Assets vom Payment Services Act in den Financial Instruments and Exchange Act umzuwidmen, wie aus Äußerungen von Shigeru Shimizu hervorgeht, dem Direktor der Risk Analysis Division der FSA, auf der 9. BCCC Collaborative Day-Konferenz am 21. April.
Der vorgeschlagene Rahmen umfasst vier zentrale Regulierungsbausteine: verstärkte Offenlegungspflichten, eine neue Klassifizierung für unabhängige Betreiber, strengere Strafen für nicht lizenzierte Unternehmen und aktualisierte Vorschriften zum Insiderhandel. Gleichzeitig treibt die FSA drei Pilotprojekte im Rahmen ihres Payment Innovation Project (PIP) voran: einen grenzüberschreitenden Zahlungsversuch mit einem in Yen denominierten Stablecoin unter Beteiligung von drei großen japanischen Banken, eine blockchainbasierte Abwicklung für Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Aktien mit dem Ziel eines 24/7 fortlaufenden Handels sowie einen Experimentversuch zur tokenisierten Übertragung von Bankguthaben zwischen Instituten, der noch diesen Monat (April 3) genehmigt wurde und in Abstimmung mit der Initiative der Zentralbank von Japan zur Tokenisierung von Zentralbankreserven, dem Sandbox-Programm, betrieben wird.
Shimizu erklärte, dass Blockchain-Technologie ein erhebliches Potenzial zur Verbesserung des Komforts von Finanzdienstleistungen und zur Diversifizierung von Produkten bietet, wobei die FSA sich verpflichtet hat, regulatorische Rahmenwerke voranzutreiben und Unterstützung bei der praktischen Umsetzung zu leisten.