Gate News Nachricht, 25. April — Das US-Justizministerium hat seine strafrechtliche Untersuchung gegen den Vorsitzenden der US-Notenbank (Federal Reserve), Jerome Powell, eingestellt und damit ein zentrales Hindernis für die Bestätigung von Kevin Warsh als künftigen Fed-Vorsitzenden im Senat aus dem Weg geräumt. US-Staatsanwältin für den District of Columbia Jeanine Pirro gab die Einstellung am Freitag bekannt und beendete damit das Ermittlungsverfahren, das in diesem Jahr zuvor im Zusammenhang mit Vorwürfen wegen falscher Angaben im Hinblick auf die Renovierung des Hauptsitzes der Federal Reserve eingeleitet worden war.
Warsh, der zahlreiche Krypto-Investitionen hält, darunter Positionen in dYdX und Dapper Labs, sagte bei seiner Anhörung vor dem Senatsausschuss für das Bankwesen aus — nur wenige Tage bevor das DOJ seine Ankündigung machte. Als er nach der Rolle digitaler Assets in der Finanzindustrie gefragt wurde, erklärte Warsh, dass sie „bereits Teil des Gefüges unserer Finanzdienstleistungsindustrie in den Vereinigten Staaten“ seien. Die Entscheidung des DOJ ist besonders bedeutsam für Sen. Thom Tillis, R-N.C., ein Schlüsselmitglied des Senatsausschusses für das Bankwesen, dessen Stimme für Warshs Bestätigung entscheidend ist. Tillis hatte zuvor erklärt, er würde Warshs Nominierung nicht unterstützen, solange die Untersuchung nicht abgeschlossen sei.
Da die Untersuchung nun beendet ist, gehen Beobachter davon aus, dass der Senatsausschuss für das Bankwesen mit der Weiterentwicklung von Krypto-Marktrechtsvorschriften vorankommen könnte, darunter dem Clarity Act, der im Ausschuss im vergangenen Jahr ins Stocken geraten ist. Der Leiter der Forschung bei Grayscale, Zach Pandl, kommentierte am Freitag, dass der Ausschuss nach Warshs Bestätigung mit einer Markup-Abstimmung zum Clarity Act fortfahren könne.
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