DOJ stellt Strafverfahren gegen Fed-Vorsitzenden Powell ein und ebnet Weg für den kryptofreundlichen Kevin Warsh

Gate News-Nachricht, 24. April — Das US-Justizministerium hat seine strafrechtliche Untersuchung gegen den Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, eingestellt und damit ein großes Hindernis für die Bestätigung des künftigen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh im Senat beseitigt. Der US-Staatsanwalt für den District of Columbia, Jeanine Pirro, gab die Entscheidung am Freitag über soziale Medien bekannt und erklärte, dass die Untersuchung — die sich auf Vorwürfe falscher Aussagen im Zusammenhang mit der Renovierung des Hauptsitzes der Federal Reserve konzentriert hatte — beendet werde.

Der Zeitpunkt kommt kurz nachdem Warsh vor dem Senatsausschuss für Bankenwesen im Rahmen seiner Anhörung zu seiner Nominierung ausgesagt hatte. Warsh, der Dutzende Krypto-Investments hält, darunter Positionen in dYdX und Dapper Labs, signalisierte eine aufgeschlossenere Haltung gegenüber digitalen Vermögenswerten. Auf die Frage, ob Kryptowährungen in die US-Finanzindustrie integriert seien, bekräftigte Warsh, dass sie „bereits Teil des Gefüges unserer Finanzdienstleistungsindustrie in den Vereinigten Staaten sind“.

Die Entscheidung des DOJ adressiert eine zentrale Hürde: Sen. Thom Tillis, R-N.C., ein Mitglied des Senatsausschusses für Bankenwesen, dessen Stimme für Warshs Bestätigung entscheidend ist, hatte zuvor gesagt, er könne die Nominierung nicht unterstützen, solange die Untersuchung nicht abgeschlossen sei. In der Anhörung brachte Tillis seine Unterstützung für Warsh persönlich zum Ausdruck, machte seine Stimme jedoch von der Schließung der Untersuchung abhängig.

Analysten haben vorgeschlagen, dass das Freigeben von Warshs Nominierung den Fortschritt bei umfassender Gesetzgebung zum Kryptomarkt beschleunigen könnte. Der Clarity Act, der im Senatsausschuss für Bankenwesen seit dem vergangenen Jahr feststeckt, könnte vorankommen, sobald Warsh bestätigt ist. Grayscale-Leiter für Forschung Zach Pandl merkte in den sozialen Medien an, dass der Ausschuss nach Warshs Bestätigung mit einer Markup-Prüfung des Clarity Act fortfahren könnte.

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