Emission von Unternehmensanleihen bricht im Juli ein, da die Zinsen um 100 Basispunkte steigen

Samsung Securities-Analyst Kim Eun-ki berichtete, dass die Emission von Unternehmensanleihen im Juli mit Ausnahme großer Wertpapierhäuser stark zurückgegangen sei, was einen frühen Beginn der Nebensaison markiere. Der Rückgang sei auf deutlich gestiegene Emissionsrenditen zurückzuführen, wobei 3-jährige Unternehmensanleihen mit AA-Rating im Juni nahe 4,5 % lagen – ein Anstieg um rund 100 Basispunkte seit Jahresbeginn. Kim merkte an, dass kurz-fristige Finanzierungszinsen für 3-Monats-Einlagenzertifikate und Commercial Paper weiterhin wesentlich niedriger seien als die 3-jährigen Unternehmensanleiherenditen, was den Anreiz für Unternehmen zur Emission von Anleihen verringere. Dies stehe im Gegensatz zu den üblichen saisonalen Mustern, bei denen die Emissionen von Ende Juli bis Mitte August vor den Halbjahresberichtsfristen ansteigen.

Unternehmensanleiherenditen stiegen seit Jahresbeginn um 100 Basispunkte

Kim erklärte, dass die Renditen von Staatsanleihen seit Jahresbeginn stetig gestiegen seien, was die Emissionsrenditen von Unternehmensanleihen nach oben getrieben habe. Im Juni hätten 3-jährige Unternehmensanleihen mit AA-Rating nahe 4,5 % gelegen, was einem Anstieg um rund 100 Basispunkte im Vergleich zum Jahresbeginn entspreche. Der Analyst führte die schwache Emissionsnachfrage auf die wachsende Kluft zwischen kurzfristigen Zinsen und längerfristigen Unternehmensanleiherenditen zurück.

Kurzfristige Finanzierungszinsen behalten 150-Basispunkte-Vorteil gegenüber Unternehmensanleihen

Die kurzfristigen Zinsen stiegen im Juli aufgrund von Leitzinserhöhungserwartungen und Halbjahresmittelabflüssen im Juni nur moderat, wobei die Anstiege auf rund 5 Basispunkte begrenzt blieben. Kim berichtete, dass der Spread zwischen Einlagenzertifikaten und 3-jährigen Staatsanleihen bei etwa 80 Basispunkten liege, während die Kluft zwischen Commercial Paper und 3-jährigen Unternehmensanleihen mit AA-Rating rund 150 Basispunkte erreiche. Der Analyst bewertete, dass der Zinsvorteil kurzfristiger Finanzierung weiterhin erheblich sei.

Samsung Securities-Analyst erklärt Erholung frühestens Anfang nächsten Jahres für unwahrscheinlich

Kim bewertete, dass selbst während der Spitzenemissionssaison im September–Oktober eine vollständige Erholung der Emissionen schwierig sein werde. Er erklärte, dass angesichts des aktuellen Spreads von 150 Basispunkten zwischen kurzfristigen Zinsen und Unternehmensanleiherenditen selbst bei einem Anstieg der kurzfristigen Zinsen um 40–50 Basispunkte die Unternehmensanleiherenditen immer noch rund 100 Basispunkte höher wären, was die Emissionsnachfrage einschränke. Der Analyst fügte hinzu, dass die Investitionsnachfrage nach Unternehmensanleihen während des aktuellen Zinserhöhungszyklus schwach bleibe, was Bedenken hinsichtlich breiterer Emissionsaufschläge aufkommen lasse. Kim schätzte ein, dass eine Erholung frühestens Anfang nächsten Jahres eintreten könne, wenn Mittelzuflüsse in Anleihenfonds die Emissionsaufschläge verringern und die Investitionsnachfrage ankurbeln könnten.

FAQ

Was verursachte den Rückgang der Unternehmensanleiheemissionen im Juli?
Samsung Securities-Analyst Kim Eun-ki berichtete, dass die Emissionen aufgrund deutlich gestiegener Renditen stark zurückgegangen seien, wobei 3-jährige Unternehmensanleihen mit AA-Rating im Juni nahe 4,5 % lagen – rund 100 Basispunkte höher als zu Jahresbeginn. Kurzfristige Finanzierungszinsen für 3-Monats-Einlagenzertifikate und Commercial Paper blieben wesentlich niedriger, was den Anreiz für Unternehmen, längerfristige Anleihen zu emittieren, verringere.

Wie groß ist der Zinsunterschied zwischen kurzfristiger Finanzierung und Unternehmensanleihen?
Kim erklärte, dass der Spread zwischen Einlagenzertifikaten und 3-jährigen Staatsanleihen bei etwa 80 Basispunkten liege, während die Kluft zwischen Commercial Paper und 3-jährigen Unternehmensanleihen mit AA-Rating rund 150 Basispunkte erreiche. Die kurzfristigen Zinsen stiegen im Juli trotz Leitzinserhöhungserwartungen und Halbjahresmittelabflüssen im Juni nur um rund 5 Basispunkte.

Wann erwartet Samsung Securities eine Erholung der Unternehmensanleiheemissionen?
Kim bewertete, dass eine Erholung selbst während der Spitzensaison im September–Oktober aufgrund des anhaltenden Zinsvorteils kurzfristiger Finanzierung und der schwachen Investitionsnachfrage während des Zinserhöhungszyklus schwierig sein werde. Er erklärte, dass eine Erholung frühestens Anfang nächsten Jahres eintreten könne, wenn Mittelzuflüsse in Anleihenfonds die Emissionsaufschläge verringern könnten.

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