Der Immobilienmarkt in China erreicht ein 20-Jahres-Tief! Die Preise fallen real innerhalb von 4 Jahren um 23%

ChainNewsAbmedia

Der Immobilienmarkt in China ist auf den niedrigsten Stand der letzten 20 Jahre gefallen und hat tiefgreifende wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen ausgelöst. Von den Daten der Internationalen Bank für Rechnungen (BIZ) bis hin zu den aufeinanderfolgenden Pleiten bedeutender Bauträger – der seit Jahren andauernde Immobilienmarkt-Kollaps ist längst nicht mehr nur eine Marktprognose, sondern eine grausame Realität, die gerade geschieht.

BIZ-Daten zeigen auf: Chinas Immobilienpreise sinken innerhalb von 4 Jahren real um 23%

Laut den Daten der Internationalen Bank für Rechnungen (BIS) ist der Preisindex für chinesische Wohnimmobilien nach Inflationsbereinigung im vierten Quartal 2025 auf 86,79 gefallen. Im Vergleich zum Hoch Ende 2021 von 113 bedeutet das, dass die Immobilienpreise in nur vier Jahren real um 23% gefallen sind. Anders gesagt: Unter Berücksichtigung des Inflationsfaktors ist der Wert des chinesischen Immobilienmarkts bereits um fast ein Viertel verdampft – und bügelt den Zuwachs der vergangenen zwanzig Jahre vollständig ein.

Das Vermögen chinesischer Haushalte schrumpft stark, Immobilien machen 25% des BIP aus – zweischneidiges Schwert

Immobilien und verwandte Branchen machen etwa 25% des chinesischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus, und für dutzende Millionen chinesischer Haushalte fließt der Großteil der Vermögenswerte in Immobilien. Heute schrumpft der Wert dieses Vermögens stark, und im Gegensatz zu westlichen Marktteilnehmern, die ihr Geld über vielfältige Kanäle wie etwa den Aktienmarkt investieren können, fehlen den meisten chinesischen Haushalten andere verlässliche Anlageziele. Der Absturz im Immobilienmarkt lässt daher auch das Vermögen der chinesischen Mittelschicht weiter stark zusammenschrumpfen.

Bauträger Evergrande wird aus dem Handel genommen, Vanke mit staatlichem Hintergrund gerät in finanzielle Schieflage

Die aufeinanderfolgenden Zusammenbrüche der Bauträger untermauern das düstere Bild des Marktes. Evergrande, einst Chinas größter Bauträger, mit mehr als 3000 Milliarden US-Dollar Schulden, gab offiziell nach und zerfiel; zudem wurde das Unternehmen im August 2025 von der Börse in Hongkong genommen. Laut Berichten: Vanke, das als Markstabilisierungs-Säule gilt und einen staatlichen Hintergrund hat, erbrachte in seinem Jahresbericht 2025 einen Nettoverlust von 885 Milliarden RMB (ca. 4.124 Milliarden NT$) und sucht zudem derzeit nach einer Verlängerung der Anleihefälligkeiten. Vanke wurde damit zum ersten staatlich unterstützten Bauträger, der ein Signal für eine Restrukturierung ausgab – die Krise ist längst in den Systembereich übergeschwappt.

Senkung des Leitzinses und Kaufzuschüsse in Peking können das Marktvertrauen kaum retten

Obwohl die Behörden in Peking mehrfach versucht haben, Maßnahmen zur Stabilisierung und Belebung einzuführen – darunter Zinssenkungen, Kaufzuschüsse, die Einrichtung von 3000 Milliarden RMB an zweckgebundenem Spezialkapital zum Erwerb nicht verkaufter Immobilien und sogar eine direkte Intervention der Regierung – all das konnte den Absturz des chinesischen Immobilienmarkts nicht aufhalten.

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