Apple einigen sich über 250 Millionen US-Dollar zur Beilegung einer Sammelklage gegen Verbraucher; je Person bis zu 95 US-Dollar Entschädigung

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Der Apple-Konzern (Apple) wurde jüngst vorgeworfen, für seine KI-Funktionen „Apple Intelligence“ mit falschen Werbeaussagen zu werben, und sieht sich einer Sammelklage gegenüber. Wie Reuters berichtet, hat Apple zugestimmt, 250 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 8,1 Milliarden Taiwan-Dollar) zu zahlen, um den Streit beizulegen. Wenn das Gericht den Fall endgültig genehmigt, können Nutzer, die in einem bestimmten Zeitraum ein bestimmtes iPhone-Modell kaufen, pro Gerät eine Entschädigung von bis zu 95 US-Dollar erhalten.

Apple zahlt 250 Millionen US-Dollar Vergleich für KI-Werbung wegen irreführender Klage

Die Sammelklage wurde ursprünglich im März 2025 von Verbrauchern eingereicht. Sie wirft Apple vor, bei der Bewerbung der neuen iPhone-Generation seine Verpackung als bedeutenden Durchbruch im Bereich Künstliche Intelligenz dargestellt zu haben. Insbesondere habe Apple dabei eine starke Aufwertung des digitalen Assistenten Siri betont und damit gegen Verbraucherschutzgesetze verstoßen. In der Klageschrift heißt es, Apple habe massiv für die sogenannte „verstärkte Siri“-Funktion geworben. Dazu gehöre etwa die angeblich KI-gestützte digitale Assistenten-Fähigkeit zur Erinnerungsfunktion und für Kalendererinnerungen; diese Funktionen seien zu dem Zeitpunkt jedoch tatsächlich nicht vorhanden gewesen.

Die Kläger werfen Apple außerdem vor, durch Werbeanzeigen im Internet sowie in Werbezeitfenstern bei großen Live-Übertragungs-Events falsche Inhalte verbreitet zu haben, wodurch bei der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden sei, Siri verfüge bereits über die genannten erweiterten KI-Funktionen. Das habe Verbraucher dazu gebracht, iPhones zu kaufen.

Anspruchsberechtigt sind nur Käufer mit Wohnsitz in den USA

Mit der Vergleichsvereinbarung in Höhe von bis zu 250 Millionen US-Dollar sollen betroffene Verbraucher eine echte Entschädigung erhalten. In den Gerichtsunterlagen heißt es, dass die Vergleichszahlung sich nach der Anzahl der Ansprüche und weiteren Faktoren richtet, wobei jedes Mitglied der Sammelklage für sein Gerät maximal 95 US-Dollar erhalten könne. Der Fall richtet sich an Verbraucher, die in dem Zeitraum vom 10. Juni 2024 bis zum 29. März 2025 in den USA wohnten und iPhones in den USA gekauft haben. Anspruchsberechtigte Modelle sind iPhone 16, iPhone 16e, iPhone 16 Plus, iPhone 16 Pro, iPhone 16 Pro Max sowie iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max.

Offizielle Reaktion von Apple: Funktionen werden stufenweise eingeführt, keine falschen Aussagen

Trotz der Zustimmung zu einer hohen Vergleichssumme hält Apple in den am Dienstag eingereichten Gerichtsunterlagen dennoch daran fest, dass die Werbung die Öffentlichkeit nicht getäuscht habe. Apple betont, das Unternehmen habe von Anfang an offengelegt, dass die Apple-Intelligence-Funktionen im Verlauf der Zeit nach und nach eingeführt und weiterentwickelt würden. Zudem macht Apple in den Unterlagen geltend, es habe bereits mehr als 20 Apple-Intelligence-Funktionen erfolgreich ausgeliefert. Außerdem seien die Gründe für den Kauf eines neuen iPhones bei Verbrauchern vielfältig und stünden nicht in einem eindeutigen Zusammenhang mit der „verstärkten Siri“-Funktion.

Dieser Artikel „Apple regelt Sammelklage wegen KI-Werbung mit 250 Millionen US-Dollar, pro Person bis zu 95 US-Dollar Entschädigung“ erschien zuerst auf „Kettennews ABMedia“.

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