ChainCatcher Nachrichten, Gate CBO Kevin Lee hat kürzlich einen Artikel veröffentlicht mit dem Titel „Krieg, Krieg hat sich nie verändert… Wie wird sich der Makro-Markt entwickeln?“, in dem er darauf hinweist, dass geopolitische Konflikte selbst die grundlegende Funktionsweise des Marktes nicht verändern. Entscheidend für die mittelfristige Richtung der Vermögenswerte sind vielmehr die Auswirkungen des Konflikts auf die Inflationserwartungen sowie die Änderungen in der Geldpolitik der Zentralbanken.
Kevin erklärt, dass nach Ausbruch des Konflikts innerhalb weniger Stunden bis Tage meist die Ölpreise zuerst stark schwanken, da der Markt das Risiko von Versorgungsausfällen preist; Gold folgt meist rasch, da es sowohl als sicherer Hafen als auch als Inflationsschutz dient; Aktienmärkte sind kurzfristig unter Druck, der VIX steigt schnell an, und die Sektoren zeigen deutliche Differenzierungen.
In den folgenden Tagen bis zu zwei Wochen, sofern die Energieversorgung nicht weiter beeinträchtigt wird, erholen sich die Ölpreise und die Risikoaufschläge oft wieder, während Aktien und Kryptowährungen mit der Risikobereitschaft steigen; aber wenn die hohen Ölpreise länger anhalten, werden die Inflationserwartungen systematisch steigen, und die Asset-Preise werden sich vom Handel auf makroökonomische Faktoren verschieben.
Der Artikel betont außerdem, dass nicht die Marktreaktion am Tag des Konflikts die eigentliche Trendänderung ist, sondern die allmählich sichtbar werdenden Inflationsdaten und Politikprognosen nach mehreren Wochen. Über längere Zeiträume hinweg werden sich die Märkte neu bewerten im Hinblick auf die Inflation, die Glaubwürdigkeit der Geldpolitik und die wirtschaftlichen Wachstumsaussichten. Die Erfahrung zeigt immer wieder, dass in Zeiten hoher Unsicherheit emotionale Entscheidungen teuer sind. Das Verständnis der Übertragungsketten und die Achtung vor zyklischen Mustern sind entscheidend, um durch die Volatilität zu kommen.
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