Originalautor: Mankun Markenabteilung
In dieser Ausgabe des kleinen Lokals im Kontext schwacher Marktbewegungen konzentrieren wir uns auf drei bedeutende Signale:
Dies ist kein „Einkaufen“ der Krypto-Welt durch traditionelle Finanzinstitutionen, sondern eine proaktive, tiefgehende Regulierung und Integration sowie Divergenz. Traditionelle Finanzgiganten dringen durch regulatorische Kanäle in die Krypto-Welt vor, während die native Krypto-Kraft nach unterschiedlichen Überlebenswegen sucht.
Egal, ob du Branchenbeobachter, Opportunitätssuchender Builder oder vorsichtiger Investor bist – diese Ausgabe aus Rechts-, Finanz-, Steuer- und Risikoperspektiven hilft dir, die Verbindung und Konflikte zwischen Krypto- und Traditionsbranche zu verstehen und wertvolle Referenzen zu liefern.

**Meg: **Das Thema im kleinen Lokal ist eher locker, eine Abkehr von dem eher „schweren“ Image der Anwälte. Es ist eine Plattform für Web3 Builder, um Hotspots zu erfassen und Meinungen zu kollidieren. Es ist entspannt und bodenständig. Jetzt zum Kern.
CrypoMiao: Lass uns über die Nachricht sprechen, dass Circle die Banklizenz erhalten hat. Aus Sicht eines Branchenforschers ist das zweifellos ein proaktiver Angriff, kein Kompromiss. Circles Kerngeschäft liegt im US-Regulierungskontext, seine Strategie ist die Fokussierung auf Compliance und das Vorantreiben der Legalisierung von Web3.
Vorher waren die Compliance-Kosten bei Circle extrem hoch, was große Gewinne schmälerte. Nach dem erfolgreichen IPO und der Unterstützung durch den Kapitalmarkt sind sie zuversichtlicher, Web3 mit Web2 zu verschmelzen. Der Antrag auf eine nationale Banklizenz ist ein entscheidender Schritt – nicht nur zur Regulierungskonformität, sondern auch, um vor regulatorischer Klarheit eine Führungsposition zu etablieren. Sobald die USA die Verwendung von Stablecoins für Zahlungen anerkennen, wird USDC wahrscheinlich die erste Wahl.
Außerdem hat Circle bereits Lizenzen in der EU, Abu Dhabi usw. erhalten. Mit der US-Bank-Trust-Lizenz kann es Custody-Geschäfte von Drittanbietern auf eigene Bank übertragen, was die Zwischenkosten und -friktionen erheblich reduziert. Das ist im Wesentlichen eine Integration der Upstream-Geschäfte und stärkt die eigene Wettbewerbsposition. Die Zusammenarbeit mit Visa bestätigt das: Abwicklung braucht Bank-Interfaces, und die Internalisierung dieser Gewinne ist Circles langfristige Strategie.
Kurz gesagt, Circle setzt auf eine Zukunft: Vor der umfassenden Akzeptanz von Stablecoins in den USA durch Regulierung, will es durch vollständige Compliance eine Grundpfeiler des Mainstream-Finanzsystems werden.
Kurzfassung: Circle ist kein Kompromiss, sondern durch vollständige Compliance bestrebt, die Grundlage für zukünftige Stablecoin-Zahlungen und -Abwicklung zu sichern.
Enthüllung: Visa, als globaler Clearing-Gigant, verbindet Banken, Händler und nationale Finanzsysteme. Compliance und Risikokontrolle sind lebenswichtig, daher würde es kaum mit Partnern wie USDT zusammenarbeiten, die in der Regulierung intransparent sind und keine klare Prüfung haben. Circle ist im US-Regulierungsrahmen sehr klar aufgestellt, hat die Banklizenz erhalten und ist im rechtlichen Status führend. Eine Zusammenarbeit mit Visa ist daher fast unvermeidlich.
Das bedeutet aber nicht, dass USDT aus dem Spiel ist. Es könnte vielmehr eine Ära der Schichtung bei Stablecoins einläuten: USDC, als regulierungskonformer Stablecoin, wird die „Abwicklungsschicht“, die direkt mit Visa und traditionellen Finanzsystemen verbunden ist; USDT bleibt die „Verkehrsschicht“, aktiv bei Börsen, DeFi und anderen Anwendungen.
Das Wichtigste: Diese Kooperation markiert eine fundamentale Veränderung der Identität von Circle und USDC – sie wandeln sich vom reinen Krypto-Unternehmen zu einer von traditionellen Finanzsystemen anerkannten Infrastruktur. Man kann sagen, es ist eine Art „Reifeprüfung“.
Kurzfassung: Visa’s Entscheidung markiert den Eintritt der Stablecoin-Ära in die „Schichtung“; USDC wird zur von traditionellen Finanzsystemen anerkannten „Abwicklungsschicht“. Diese Partnerschaft ist ein Meilenstein für die Transformation von Circle und USDC.
Gao Mengyang: Die Haltung der SEC hat sich geändert, was mit der politischen Richtung der US-Regierung zusammenhängt. Im Allgemeinen ist die Haltung gegenüber Krypto eher offen. Circle und Tether verfolgen sehr unterschiedliche Wege: Der eine setzt auf strenge Compliance, um in den traditionellen Finanzkreisen Fuß zu fassen; der andere ist weniger transparent, eher „krypto-native“. Das lässt uns fragen: Wird Krypto letztlich Teil des traditionellen Finanzsystems oder bleibt es eigenständig? Im Moment sind alle noch am Erkunden.
CrypoMiao: Tether hat auch Prüfungen durchlaufen, aber etwa 20% der Reserven bestehen aus Bitcoin und Gold, was bedeutet, dass Nutzer-Gelder „wetten“. Bei unerwarteten Ereignissen könnte USDT an Wert verlieren. Diese Strategie ist riskant und flexibel, im Gegensatz zu Circles stabiler, solider Herangehensweise.
Enthüllung: Etablierte Akteure nutzen eher USDC, weil es stabiler ist. Die SEC-Strategie ist jetzt klar: Zuerst Risikoerinnerung, dann Investorenbildung, und später wahrscheinlich eine klare Regulierung, bei der viele Token als Wertpapiere eingestuft werden. Die Regulierung formt sich Schritt für Schritt.
Tatsächlich führt die zunehmende Klarheit bei der Regulierung zu Veränderungen im Markt. Viele „Shitcoins“ können sich nicht durchsetzen, einige Projekte sammeln Geld, aber nach kurzer Zeit verschwindet die Aufmerksamkeit. Die Branche durchläuft eine Konsolidierung, was auch eine Normalisierung bedeutet.
Kurzfassung: Die Veränderung der SEC ist eine systematische regulatorische Vorbereitung, die Verantwortlichkeiten schafft und den Reinigungsprozess der Branche beschleunigt.
CrypoMiao: Ich denke, neben Stablecoins wird es vor allem um die Einführung regulierter Bewertungsinstrumente auf Chain gehen, die reale Vermögenswerte „on-chain“ bringen. Zum Beispiel RWA (Real World Assets) und tokenisierte Wertpapiere wie Anteile an nicht börsennotierten Firmen, Eigentumsrechte an Lagerung usw. Obwohl das Volumen noch bei einigen hundert Milliarden liegt, ist das Potenzial riesig.
Warum strebt Circle die Banklizenz an? Weil bei massenhaft auf Chain ablaufenden Transaktionen jede Geldbewegung durch regulierte Banken abgewickelt werden muss. Es geht nicht nur um Web3, sondern um die Schaffung der zugrunde liegenden Infrastruktur für die Tokenisierung traditioneller Vermögenswerte.
Neben diesen Geld-bezogenen Anwendungen könnten in den nächsten 3-5 Jahren auch Anwendungen wie Urheberrechts-Tokenisierung, dezentrale Speicherung, blockchain-basierte Identitätslogin-Systeme und echte Eigentumsrechte an Gaming-Items entstehen. Die ersten Web3-Anwendungen werden wahrscheinlich im Zahlungs- und Handelsbereich liegen, aber langfristig könnten große Player wie Tencent oder Meta entstehen. Diese Entwicklung braucht Zeit, aber die Richtung ist klar.
Kurzfassung: RWA und tokenisierte Wertpapiere sind die mittelfristigen Schwerpunkte; langfristig entstehen neue Super-Apps auf Basis der neuen Finanzinfrastruktur.
Gao Mengyang: Ich denke, die Risiken sind nicht kleiner geworden, im Gegenteil. Denn „Regulierung“ bezieht sich meist auf die Kontrolle im Inland. In China ist der Besitz von Kryptowährungen zwar nicht illegal, aber die Politik unterstützt es auch nicht. Für Privatpersonen ist das Investieren eher ein Geschäftsrisiko – Gewinne oder Verluste sind privat. Das eigentliche rechtliche Risiko liegt im Auszahlungsprozess – wenn du U-Token gegen Fiat tauschen willst, ist schwer zu kontrollieren, woher das Geld stammt. Schmutziges Geld ist riskant, aber die Verfolgung ist viel strenger, Banken können viele Spuren nachverfolgen. Das ist das größte Risiko für Privatnutzer.
Für Anbieter ist das noch komplexer: Nur Projekte, die explizit keine chinesischen Nutzer ansprechen, keine chinesische Sprache haben und die Nutzervereinbarungen chinesische Nutzer ausschließen, sind relativ risikoarm – ähnlich wie bei Remote-Outsourcing ins Ausland.
Kurz gesagt: Privatpersonen dürfen nicht per Gesetz verboten werden, in Krypto zu investieren, aber beim Auszahlen ist Vorsicht geboten. Anbieter müssen ihre Position und die Projektregion klar erkennen und auf Compliance achten – das ist kein Lippenbekenntnis, sondern eine konkrete Anforderung.
Kurzfassung: Globale Compliance bedeutet nicht automatisch inländische Legalität. Für Privatpersonen ist das Auszahlen der größte Risikofaktor; für Anbieter hängt das Risiko stark vom Projektstandort und Nutzerkreis ab.
Frage 1: Wie sieht deine Einschätzung der Veränderungen in der Krypto-Welt aus?
Enthüllung: Seit 2017, als ich Bitcoin hielt, war die Hoffnung, „eine Coin, eine Villa“ zu bekommen. Es ist zwar viel gestiegen, aber das Ziel ist noch nicht erreicht. Der Risiko- und Kapitalfluss ist groß, daher habe ich nie viel bewegt. Früher war die Krypto-Welt sehr „wild“, mit einer utopischen, code-basierten, unregulierten Atmosphäre. Jetzt kommen große Institutionen, Regulierung, Lizenzen, KYC – die Veränderungen sind enorm. Aber die Grundprinzipien von Bitcoin, die Dezentralisierung, haben sich nicht geändert. Als Hodler halte ich weiter.
Frage 2: Was fehlt den jungen Leuten am meisten?
Gao Mengyang: Das Wichtigste ist Risikoerkennung. Privatpersonen sollten bei Auszahlungen auf „schmutziges Geld“ achten; Anbieter müssen besonders vorsichtig sein, vor allem in China, wo die Branche nicht gefördert wird. Er betont: Prävention ist immer besser als Nachsorge!
Frage 3: Wie sieht die Zukunft von Web3 in den nächsten 5 Jahren aus?
CrypoMiao: Anfangs wird es eine Mischung aus Bank- und Tech-Elementen sein, weil die Finanzinfrastruktur notwendig ist, um Web2 und Web3 zu verbinden, z.B. Abwicklungsstellen und Börsen. Nach 3-5 Jahren wird der Fokus auf Anwendungen liegen: Chain-Storage, Verschlüsselung, Content-Plattformen. Dann wird es mehr wie das Internet selbst.
Risiko-Hinweis:
Die Krypto-Branche ist nicht einfach „übernommen“ worden, sondern hat sich unter regulatorischem Druck tiefgreifend neu organisiert. Regulierung ist kein Ziel, sondern eine Filtermechanismus, der bestimmt, wer im System verbleibt.
Für Privatpersonen gilt: In einer Phase erhöhter Unsicherheit sollte Risikomanagement Vorrang vor Rendite haben. Für Anbieter ist es wichtiger, die eigene Position und den Projektstatus klar zu kennen.
Verwandte Artikel
Circle-Aktienkurs steigt um 60 %! USDC-Volumen wächst stark, und positive regulatorische Nachrichten für Stablecoins treiben CRCL weiter nach oben
USA 303-seitiges Wohngesetz verbirgt CBDC-Verbot, Weiße Haus nennt Unterstützung
Huang Licheng hat 7 Stunden zuvor erneut 250.000 USDC bei HyperLiquid eingezahlt und seine ETH-Long-Positionen erhöht.
Walhai hinterlegt 1,36 Mio. USDC bei HyperLiquid für eine HYPE Long-Position
ETH kurzfristig um 1,52 % gestiegen: USDC-Großtransaktionen und makroökonomische Fluchtstimmung verstärken die Kauflaune