Gate News Nachrichten, am 24. März gab YZi Labs eine Erklärung ab, in der sie auf die am 16. März 2026 eingereichten 10-Q- und 8-K-Formulare von CEA Industries (Nasdaq-Code: BNC) reagierten und systematische Führungsversagen vorwarfen.
Die Erklärung weist darauf hin, dass die SEC-Unterlagen von BNC erhebliche Mängel in der internen Finanzkontrolle offenbaren, insbesondere weil der CEO sowie der Finanz- und Buchhaltungschef von derselben Person besetzt wurden und das Unternehmen in Schlüsselbereichen wie Umsatz, Steuern und Aktienvergütung unzureichende Prüfkontrollen aufwies.
YZi Labs schätzt, dass die Übergangsvereinbarung mit dem scheidenden CEO David Namdar einen Gesamtwert von etwa 1,98 Millionen US-Dollar hat, darunter: 375.000 US-Dollar rückwirkende Beratungsvergütung, etwa 276.000 US-Dollar zukünftige monatliche Beratungsgebühren, etwa 434.300 US-Dollar in bar als Ersatz für eine nicht von Aktionären genehmigte Aktienbeteiligungsplanung sowie eine einmalige Abfindung von 900.000 US-Dollar, die an restriktive Bedingungen geknüpft ist. YZi Labs ist der Ansicht, dass die restriktiven Klauseln in der Vereinbarung Namdar daran hindern, Ansprüche gegen Aktionäre geltend zu machen oder Maßnahmen zu ergreifen, die das Management beeinflussen, was im Wesentlichen ein Instrument zur Kontrolle der Macht ist.
Die Erklärung weist außerdem darauf hin, dass BNC in diesem Quartal 2 Millionen US-Dollar an eine Vermögensverwaltungsgesellschaft gezahlt hat, die von dem amtierenden Direktor Hans Thomas kontrolliert wird, insgesamt seit dem 7. Juni 2025 3,8 Millionen US-Dollar. Zudem gibt es im 10-Q-Formular Unstimmigkeiten bei der Abrechnung von 17.648 Aktienoptionsscheinen.
Der Investmentpartner von YZi Labs, Alex Odagiu, erklärte, dass der Vorstand ohne ordentliche Hauptversammlung und ohne Zustimmung der Aktionäre mehrere Millionen Dollar an verbundene Parteien ausgezahlt hat. YZi Labs fordert den Vorstand auf, die Angemessenheit der Abfindung offenzulegen, einen Plan zur Behebung der erheblichen Mängel zu veröffentlichen und den vollständigen Anwendungsbereich der restriktiven Klauseln im Übergangsvertrag offen zu legen.
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