Kann die Volkskraftpartei Südkoreas die Krypto-Steuer rückgängig machen, und kann die Wahl im Juni den Rückgang in den Umfragen wieder umkehren?

Gate News-Nachrichten: Die Partei der Volksmacht (People Power Party) in Südkorea hat kürzlich einen neuen Gesetzentwurf eingebracht, der fordert, die 22%-Steuer auf Gewinne aus Krypto-Transaktionen abzuschaffen, die am 1. Januar 2027 in Kraft treten soll. Die Partei möchte damit die Unterstützung junger Wähler gewinnen und bei den Kommunalwahlen im Juni besser abschneiden. Allerdings weisen Analysten darauf hin, dass es sich dabei möglicherweise nur um eine politische Strategie handelt, um mit einem letzten Versuch Stimmen zu gewinnen.

Der Einfluss des südkoreanischen Kryptowährungsmarkts ist enorm. Laut Daten verfügen mehr als 16 Millionen Einwohner über Konten mit Kryptowährungen, was etwa einem Drittel der Wähler entspricht, mit einem hohen potenziellen Stimmenwert. Auch die Demokratische Fortschrittspartei (PPP) erkennt die Bedeutung des Krypto-Handels im Inland an; der Abgeordnete Park Soo-ryeong erklärte, dass die Besteuerung zu Mittelabflüssen führen und die Dynamik des heimischen Markts schwächen könnte. Einige Händler stehen dieser plötzlichen Aufmerksamkeit jedoch skeptisch gegenüber und glauben, dass Parteien eher politisches Kalkül betreiben als sich wirklich für die Interessen der Anleger einzusetzen.

Die Kontroverse um die Kryptowährungssteuer in Südkorea hat bereits seit Jahren Bestand. Seit 2020 haben die beiden großen Parteien die Erhebung der Kryptowährungssteuer mehrfach verschoben, und jedes Mal geschah das kurz vor dem Wahltermin. Die Steuersätze umfassen eine feste Steuer von 20% sowie eine kommunale Steuer von 2%, die für Transaktionen mit einem jährlichen Gewinn von mehr als 1665 US-Dollar gilt. Viele Händler sagen, dass sie derzeit keinen Plan haben, Steuern zu zahlen, und glauben, dass das politische Spiel weitergehen wird.

Mit dem Herannahen der Wahlen im Juni zeigen Umfragen, dass die Demokratische Fortschrittspartei in mehreren traditionellen Hochburgen hinter der regierenden Demokratischen Partei zurückliegt, wobei die Zustimmung des Präsidenten Lee Jae-myung bei 69% liegt. Beobachter gehen davon aus, dass das Thema Kryptowährungssteuer vor der Wahl kurzfristig in den Fokus rücken könnte, die tatsächliche Wirkung jedoch weiterhin schwer vorhersehbar bleibt. Der Seouler Händler und Büroangestellte Kim Se-hyun sagt, dass die derzeitigen Positionen beider Seiten zum Thema Kryptowährungssteuer nicht ernsthaft zu nehmen seien; in den kommenden Monaten könnte der Gesetzentwurf erneut verschoben oder geändert werden.

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