
Laut einer gemeinsamen Erklärung von fünf Bankverbänden, darunter der American Bankers Association (ABA), die am 4. Mai veröffentlicht wurde, zu dem von den Senatoren Tom Tillis und Angela Alsobrooks eingebrachten Kompromissvorschlag für die Stabilmünzen-Zinsregelungen im „Digital Asset Market Transparency Act“ (CLARITY Act) geben die einzelnen Institutionen an, dass die vorgeschlagene Formulierung nicht ausreiche, um die Zahlung von Erträgen und Zinsen auf Stablecoins zu verbieten, und bezeichnen dies als „bedeutende Lücke, die behoben werden muss“.
Kernthesen der gemeinsamen Erklärung von fünf Bankverbänden
Laut der am 4. Mai 2026 veröffentlichten gemeinsamen Erklärung gehören zu den unterzeichnenden Organisationen: die American Bankers Association (Amerikanischer Bankenverband), das Bank Policy Institute, die Consumer Bankers Association, das Financial Services Forum sowie die Independent Community Bankers of America (Unabhängige Gemeinschaftsbanken von Amerika).
Laut der gemeinsamen Erklärung weisen die Institutionen darauf hin, dass die vorgeschlagene Formulierung Anreize für Stablecoin-Belohnungen schafft, die auf Haltezeit, Saldo und Haltedauer basieren. Ein solches Design könne Nutzer dazu ermutigen, Stablecoins langfristig ungenutzt zu halten und damit „das endgültige Ziel untergraben, Einlagenabflüsse zu vermeiden“. In der Erklärung heißt es: „Das ist eine bedeutende Lücke, die behoben werden muss.“
Eleanor Terrett berichtet: Uneinigkeit unter den Bankinstitutionen
Laut dem Bericht der Krypto-Reporterin Eleanor Terrett auf Social Media zeichnet sich unter den Banken eine Uneinigkeit ab: Während einige große Banken den Entwurf des überarbeiteten CLARITY-Gesetzentwurfs noch nicht vollständig akzeptiert haben, unterstützen andere Finanzinstitutionen – darunter auch Teile der Community Banks – die derzeitige Formulierung.
Laut Terretts Darstellung ist die Kernbedenken der Banken die Unzulänglichkeit der Formulierungen: „Das lässt weiterhin Raum für Krypto-Unternehmen, um Beschränkungen zu umgehen.“ Gleichzeitig weist sie darauf hin: „Aus ihrer Sicht ist das kein echter Kompromiss, weil es nicht die Erträge vollständig beseitigt, sondern nur ändert, wie die Erträge bereitgestellt werden.“
Laut Terretts Bericht könnten einige große Banken, bevor sie weitere Änderungen vorantreiben, dieses Vorhaben zunächst bei weiteren Mitgliedern des Senatsausschusses für Banken für Lobbyarbeit einreichen.
Häufige Fragen
Welche Bankinstitutionen haben die gemeinsame Erklärung abgegeben? Wann wurde die Erklärung veröffentlicht?
Laut der gemeinsamen Erklärung gehören zu den unterzeichnenden Institutionen die American Bankers Association (ABA), das Bank Policy Institute, die Consumer Bankers Association, das Financial Services Forum sowie die Independent Community Bankers of America. Die gemeinsame Erklärung wurde am 4. Mai 2026 veröffentlicht.
Was sind die zentralen Gründe, warum die Banken gegen den Stablecoin-Kompromissvorschlag im CLARITY-Gesetz sind?
Laut der gemeinsamen Erklärung geben die Institutionen an, dass die vorgeschlagene Formulierung eine Berechnung von Erträgen auf Basis der Haltezeit, des Saldos und der Haltedauer erlaubt und damit nicht vollständig verbietet, dass Zinsen und Erträge auf Stablecoins gezahlt werden; die Erklärung bezeichnet dies als „bedeutende Lücke, die behoben werden muss“.
Worin besteht die Uneinigkeit der Bankinstitutionen, über die Eleanor Terrett berichtet?
Laut Terretts Bericht akzeptierten einige große Banken den überarbeiteten Entwurf noch nicht vollständig, während einige Community Banks die bestehende Formulierung unterstützen; große Banken könnten, bevor sie weitere Änderungen vorantreiben, zunächst Lobbyarbeit bei weiteren Mitgliedern des Senatsausschusses für Banken leisten.