Die USA leiten am Donnerstag eine Untersuchung nach Section 301 zur Arzneimittel-Preisgestaltung in Deutschland ein

Laut Jin10 starteten die USA am Donnerstagabend (19. Juni) eine Handelsuntersuchung nach Section 301 gegen die deutsche Drogenpreispolitik. Die Ermittlungen richten sich gegen den in April angekündigten Plan Deutschlands, der vorsieht, dass Pharmaunternehmen die Rabatte für Medikamente erhöhen müssen. Dadurch könnten möglicherweise Milliarden US-Dollar jährlich eingespart werden, um Finanzierungslücken im öffentlichen Gesundheitssystem zu schließen. Der US-Handelsbeauftragte Grier erklärte, Präsident Trump habe betont, dass die globalen Kosten für Pharmaforschung und -entwicklung nicht unverhältnismäßig von amerikanischen Patienten getragen werden sollten. Der Vorsitzende des Ausschusses für internationalen Handel des Europäischen Parlaments kritisierte das Vorgehen als souveräne Einmischung.
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