Am Dienstag, dem 16. Juni, gab der US-Dollar für den vierten Handelstag in Folge nach, nachdem sich die Risikostimmung der Anleger verbessert hatte. Treiber waren Erwartungen auf einen US-Iran-Friedensvertrag. Der Dollar-Index (DXY), der den Greenback gegen sechs wichtige Währungen misst, fiel um 0,1 % auf 99,56 bis zum New Yorker Handelsschluss.
Die USA und der Iran planen, am Freitag in der Schweiz formelle Gespräche abzuhalten und ein Kooperationsmemorandum (MoU) zu unterzeichnen. Präsident Trump erklärte, die Straße von Hormus, die seit Ende Februar nahezu geschlossen sei, werde sich am Freitag „vollständig wieder öffnen“. Unabhängig davon hob die Bank of Japan ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 1,0 % an und markierte damit den höchsten Stand in Japan seit 31 Jahren. Die Märkte erwarten am Mittwoch die Zinsentscheidung der Federal Reserve unter dem neu ernannten Vorsitzenden Kevin Warsh. An der breiten Markterwartung zufolge wird der FOMC die Zinsen unverändert lassen.