Trump äußert sich hart und übt Druck auf den Iran aus, Bitcoin fällt unter eine entscheidende Marke, der Kryptomarkt steht erneut unter Druck

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Gate News Nachrichten. Unter dem Einfluss der jüngsten harten Aussagen von US-Präsident Trump gegenüber dem Iran schwächt sich der Kryptomarkt erneut ab. Bitcoin fiel am Mittwoch um 2,2 % auf 66.609 US-Dollar und gab damit den Anstieg vom Vortag teilweise zurück; Ethereum rutschte gleichzeitig auf 2.056 US-Dollar, Solana weitete den Kursverlust auf 5,2 % aus und führte damit die größten Verluste bei den wichtigsten Assets an. Der Markt hatte ursprünglich auf eine Entspannung der Lage gehofft, doch Trump erklärte in einer landesweiten Ansprache unmissverständlich, dass die USA in den kommenden zwei bis drei Wochen „scharf gegen den Iran vorgehen“ werden, wodurch die zuvor optimistischen Erwartungen durchkreuzt wurden.

In dieser rund 20-minütigen Rede lieferte Trump keinen Fahrplan für eine Waffenruhe oder einen Politikwechsel und gab auch keine konkreten Zeitvorgaben für die Wiederaufnahme des Verkehrs durch die Straße von Hormus; lediglich sagte er, dass sich die Durchfahrt nach Ende des Konflikts „von selbst“ wieder normalisieren werde. Infolge dessen stieg Brent-Rohöl um etwa 5 % und durchbrach die Marke von 106 US-Dollar; globale Aktienindex-Futures fielen insgesamt, während der US-Dollar zulegte. US-Staatsanleihen standen unter Druck, und die Inflations­erwartungen heizten sich erneut auf.

Das Volatilitätsmuster im Kryptomarkt wird zunehmend deutlicher. In den vergangenen fünf Wochen schwankte Bitcoin fortlaufend in einer Spanne von 60.000 bis 73.000 US-Dollar; bei jedem geopolitischen Eskalationsschritt kommt es zu Verkäufen, während Entspannungssignale kurzfristige Erholungen auslösen, insgesamt jedoch kein Ausbruch in eine klare Trendrichtung zustande kommt. Der Fear-and-Greed-Index ist auf 8 gefallen und verbleibt im extremen Panikbereich, was einen deutlich gesunkenen Risikoappetit des Marktes widerspiegelt.

Obwohl historische Daten zeigen, dass April in der Regel ein Monat mit einer starken Performance für Bitcoin ist, dominiert in der aktuellen Lage eindeutig das Makroumfeld. Kriegsrisiken treiben die Energiepreise nach oben und beeinflussen dadurch weiter Inflations- sowie Zins­erwartungen, was die Bewertung von Risk Assets unter Druck setzt. Kurzfristig ist daher davon auszugehen, dass Bitcoin, Ethereum und andere führende Krypto-Assets vorerst weiterhin in einem Muster hoher Volatilität verharren könnten, solange keine klaren Entspannungssignale aus dem Nahost-Geschehen hervorgehen; die Marktstimmung dürfte weiterhin von politischen und militärischen Entwicklungen getrieben werden. (CoinDesk)

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