Tiger Research: Der Aufstieg von Bitcoin-ETFs, wie traditionelle Finanzakteure Marktanteile von Handelsplätzen auffressen

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Gate News Nachricht: Eine neue Studie zeigt, dass Kryptowährungsbörsen einem beispiellosen Wettbewerbsdruck ausgesetzt sind, während traditionelle Finanzinstitute massiv in den Kryptomarkt vordringen. Tiger Research, das Krypto-Trends in neun Ländern untersucht, hält fest, dass Anleger bestehende Handelsplattformen schrittweise aufgeben und zu vertrauten Investmentprodukten wechseln könnten, die von Banken und Wertpapierinstitutionen angeboten werden, sobald in mehreren asiatischen Ländern die Genehmigung von Bitcoin-Spot-ETFs ansteht.

Laut dem Bericht investieren globale Anleger inzwischen Milliarden in Krypto-ETFs, während die Börsen gleichzeitig Entlassungen vornehmen, ein Rückgang des Handelsvolumens zu verzeichnen ist und die Kurse fallen. Besonders deutlich zeigt sich das im asiatischen Markt: In Südkorea gibt es derzeit nur fünf lizenzierte Börsen, die ursprünglich von Tech-Startups betrieben wurden, doch die Kräfte des traditionellen Finanzwesens dringen inzwischen ein. So steht beispielsweise die Übernahme von Mirae Asset, einem Börsen- und Kapitalmarkt-Giganten, kurz vor dem Abschluss: Dabei übernimmt das Unternehmen die älteste Bitcoin-Plattform der Geschichte in Korea.

Tiger Research weist darauf hin, dass in Südkorea rund 16 Millionen Einwohner bereits Kryptowährungen über heimische Börsen gehandelt haben, während das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen und die Einlagen in Koreanischem Won weiter sinken. Anleger wenden sich dem Aktienmarkt oder ausländischen Plattformen zu, um eine höhere Rendite zu erzielen. Auch die Märkte in Japan und Hongkong sind durch hohe Steuersätze und strenge Regulierung belastet, wodurch Zuflüsse begrenzt werden.

Der Bericht betont, dass traditionelle Finanzunternehmen bei der Gewinnung neuer Nutzer im Vorteil sind. Anleger können Bitcoin und Altcoins mit hoher Marktkapitalisierung über bestehende Bank- und Wertpapier-Apps kaufen, während Börsen unter Überlebensdruck geraten, wenn sie keine Dienstleistungen anbieten können, die von Banken nicht abgedeckt werden, wie DeFi und mehr Auswahl an Krypto-Assets. Tiger Research warnt: Wenn Börsen es nicht schaffen, dass gewöhnliche Nutzer DeFi und das Ökosystem der Altcoins verstehen, werden diese Services kaum ihren Wert entfalten können.

David Sacks, Leiter für Künstliche Intelligenz und Krypto-Angelegenheiten der US-Regierung, sagt, dass Banken und die Krypto-Branche allmählich zusammenwachsen und ein einheitliches digitales-Asset-Ökosystem bilden werden. Ähnliche Entwicklungen dürften sich auch in Russland zeigen: Dort planen Gesetzgeber, ausländische Börsen zwangsweise zu blockieren, um Händler dazu zu bringen, Plattformen zu nutzen, die von Banken betrieben werden. Wenn globale Börsen sich nicht schnell anpassen, drohen Herausforderungen durch abwandernde Nutzer und den Verlust von Marktanteilen. (DL News)

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