Das US-Justizministerium startet das Entschädigungsverfahren für OneCoin-Opfer; über 40 Millionen US-Dollar an Vermögenswerten stehen zur Antragstellung bereit

Gate News Nachricht: Am 14. April hat das US-Justizministerium offiziell ein Entschädigungsverfahren für die Opfer des OneCoin-Krypto-Ponzischemas gestartet. Alle Opfer, die zwischen 2014 und 2019 OneCoin gekauft haben und einen Nettoverlust erlitten haben, können Anträge auf Entschädigung stellen; derzeit belaufen sich die beschlagnahmten Vermögenswerte, die für Entschädigungszahlungen verwendet werden können, auf mehr als 40 Millionen US-Dollar. OneCoin wurde 2014 von Ruja Ignatova und Karl Sebastian Greenwood in Bulgarien gegründet, war zeitweise die Kryptowährung mit der zweithöchsten Marktkapitalisierung weltweit, brach jedoch zusammen, nachdem die Token keinerlei praktischen Nutzen hatten. Weltweit erlitten etwa 3,5 Millionen Opfer Verluste von über 4 Milliarden US-Dollar; einige Schätzungen gehen von bis zu 19 Milliarden US-Dollar Verlusten aus. Der Mitbegründer Greenwood wurde bereits 2023 zu 20 Jahren Haft verurteilt; die andere Mitgründerin Ignatova ist seit 2017 verschwunden und steht heute auf der Liste der FBI-“Top Ten Most Wanted”-Personen. Das FBI bietet 5 Millionen US-Dollar für Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort.

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