Tornado Cash Fall wird neu geprüft, Roman Storm droht eine Höchststrafe von 40 Jahren

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Roman Storm重審面臨40年刑期

Federalankläger Jay Clayton reichte am 10. März beim Gericht im Southern District von New York einen Antrag ein, um den Revisionstermin für Tornado Cash-Entwickler Roman Storm auf den 5. oder 12. Oktober festzulegen. Diese Revision betrifft die ersten und dritten Anklagepunkte der ergänzenden Anklageschrift wegen Verschwörung, die zusammen eine Höchststrafe von 40 Jahren Haft nach sich ziehen können.

Hintergrund der Revision: Uneinigkeit im Geschworenenrat und unbeantwortete Freispruchsbeantragung

Tornado Cash重審 (Quelle: Amanda Tuminelli)

Im ursprünglichen Verfahren im August 2025 wurde Storm für schuldig befunden, an einer nicht genehmigten Geldtransferfirma beteiligt gewesen zu sein, doch es gab Meinungsverschiedenheiten bei den beiden Kernanklagepunkten der Verschwörung, was den Kern der Revision bildet. Richter Allen forderte die Geschworenen auf, weiter zu beraten, doch es konnte letztlich kein Einvernehmen erzielt werden.

Der Antrag auf Revision steht vor einem prozessualen Hindernis: Vor jeder Revisionsverhandlung muss das Gericht eine Entscheidung über Storms Antrag nach Regel 29 (Rule 29 Motion) treffen, der das Gericht rechtlich dazu auffordert, ihn direkt für unschuldig zu erklären. Die Anhörung ist für den 9. April 2026 geplant. Storms Verteidiger erklärten, dass es „zu früh“ sei, den Revisionstermin im Oktober festzulegen, solange dieser Antrag nicht entschieden ist.

Nach Veröffentlichung des Briefes schrieb Roman Storm auf X: „Wenn ich keine Mittel für meine Verteidigung sammeln kann, gilt das als Schuldeingeständnis. Wenn du dich für Finanzprivatsphäre interessierst, Code schreibst und glaubst, dass Code Meinungsäußerung ist – jetzt ist die Zeit zu handeln.“

Widersprüchliche US-Politik: Drei Richtungen senden widersprüchliche Signale

Der Zeitpunkt des Revisionsantrags fällt mit widersprüchlichen politischen Signalen der US-Regierung zu Verschlüsselungs- und Privatsphäre-Tools zusammen:

Bericht des Finanzministeriums (am selben Tag veröffentlicht): Das Finanzministerium legte dem Kongress einen Bericht vor, in dem klar steht, dass „digitale Vermögenswerte legitime Nutzer haben, die Mixer auf öffentlichen Blockchains für finanzielle Privatsphäre nutzen können“, warnte jedoch gleichzeitig vor Missbrauch solcher Tools zur Verschleierung illegaler Gelder.

Stellungnahme des Justizministeriums (am selben Tag): Die Bundesankläger setzen die strafrechtliche Revision gegen Mixer-Entwickler fort, obwohl im Kern der Anklage Meinungsverschiedenheiten im Geschworenenrat bestehen.

Sanktionsgeschichte: Im August 2022 hatte das Finanzministerium Tornado Cash wegen Geldwäsche im Wert von 7 Milliarden US-Dollar (einschließlich Nordkoreas Lazarus-Gruppe) auf die Sanktionsliste gesetzt. Später wurde die Sanktionsmaßnahme vom Berufungsgericht für illegal erklärt und aufgehoben, da die Befugnis zur Sanktionierung von Open-Source-Intelligent Contracts in Frage gestellt wurde.

Netzkriminalitätsberater David Sehyeon Baek kommentierte direkt: „Einerseits erkennt das Finanzministerium endlich an, dass Mixer und Privatsphäre-Tools völlig legal sind; andererseits verfolgt das Justizministerium, trotz klarer Zweifel im Geschworenenrat, eine äußerst aggressive strafrechtliche Verfolgung.“

Reaktionen der Branche: Gesetzesinitiativen und politische Hintergründe zu relevanten Fällen

Miller Whitehouse-Levine, Geschäftsführer des Solana Policy Institute, bezeichnete die Entwicklung als „frustrierend“ und betonte, dass dies die Bedeutung des „Blockchain Regulatory Certainty Act“ (Gesetz zur Rechtssicherheit bei Blockchain-Regulierung) unterstreiche. Dieses Gesetz wurde im Januar 2026 erneut von Senatorin Cynthia Lummis und Ron Wyden eingebracht und verbietet es Entwicklern, die keine Kontrolle über Nutzerfonds haben, als Geldtransferunternehmen eingestuft zu werden. Das Solana Policy Institute hatte zuvor zugesagt, Storm mit 500.000 US-Dollar an Rechtskosten zu unterstützen, gemeinsam mit dem Co-Entwickler von Tornado Cash, Alexey Pertsev.

Außerdem kündigte Donald Trump im Dezember letzten Jahres an, eine Begnadigung für den Entwickler von Samourai Wallet, Keonne Rodriguez, in Erwägung zu ziehen – dieser wurde wegen der Entwicklung eines nicht verwahrten Bitcoin-Privatsphäre-Tools zu fünf Jahren Bundeshaft verurteilt und befindet sich derzeit im Morgantown Federal Prison. Diese parallelen Entwicklungen haben in der Branche zu einer breiten Diskussion über die tatsächliche Haltung des Weißen Hauses geführt.

Häufig gestellte Fragen

Welche Revisionen stehen Roman Storm im Tornado Cash-Fall bevor?

Das Justizministerium beantragte die Revision der ersten und dritten Anklage wegen Verschwörung, die zusammen eine Höchststrafe von 40 Jahren bedeuten. Das ursprüngliche Urteil im August 2025 hatte Storm in einem leichteren Anklagepunkt für schuldig befunden, doch bei den beiden schwerwiegenderen Verschwörungsanklagen gab es Meinungsverschiedenheiten.

Welche prozessualen Hindernisse bestehen vor der Revisionsverhandlung im Oktober?

Vor der Verhandlung muss das Gericht eine Entscheidung über Storms Antrag nach Regel 29 treffen, der eine direkte Freisprechung fordert. Die Anhörung ist für den 9. April 2026 geplant. Storms Verteidiger halten den Termin für „zu früh“, solange dieser Antrag noch offen ist.

Warum stehen der Bericht des Finanzministeriums und die strafrechtliche Verfolgung des Justizministeriums im Widerspruch zueinander?

Der vom Finanzministerium am selben Tag veröffentlichte Bericht erkennt die Legalität der Nutzung von Mixern für finanzielle Privatsphäre an, während das Justizministerium gleichzeitig die strafrechtliche Verfolgung der Entwickler vorantreibt. Netzkriminalitätsberater Baek erklärte, diese Widersprüche spiegelten die tiefgreifende Verwirrung in der US-Kryptopolitik wider, bei der die Behörden legale Nutzungen anerkennen, aber gleichzeitig aggressive Strafverfolgung betreiben.

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