Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands geht gegen Telegram-Investmentkanäle vor, die den Aktienmarkt manipulieren, mit Bezug auf 19 Unternehmen und 55.000 illegale Transaktionen.

Gate News Nachricht, am 14. April, hat die Föderale Sicherheitsbehörde der Russischen Föderation (FSB) kürzlich drei Betreiber von Telegram-Investmentkanälen festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, in den Jahren 2023-2024 mithilfe einer „Pump&Dump“-Strategie die Aktienkurse manipuliert zu haben. Der Fall betrifft 19 große Unternehmen an der Moskauer Börse (die wichtigste Wertpapierbörse Russlands) mit über 5.5万 illegalen Transaktionen. Forschungsergebnisse der Staatlichen Universität Moskau zeigen, dass 11% der Telegram-Investitionssignale einen wesentlichen Einfluss auf die Aktienrendite haben können, und dass über 60% der privaten Anleger sich bei ihren Entscheidungen auf derartige Signale stützen. Die Russische Zentralbank erklärt, sie werde weiterhin ungewöhnliche Transaktionen überwachen und warnt vor, dass unrechtmäßige Blogger „die Bestrafung unvermeidlich“ sei. Experten weisen darauf hin, dass manipulative Signale typischerweise in emotionaler Sprache formuliert sind, schnelle Gewinne versprechen und keine Risiken offenlegen. Anleger sollten sich vorrangig an Empfehlungen zugelassener Berater halten.

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