Südkoreanische Krypto-Regulierungssignale verstärken sich: Verkauf von Bitcoin, Beschränkungen bei Stablecoin-Investitionen, Begrenzung von Börsenteilhabenschaften

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Am 11. März wurden in Südkorea innerhalb einer Woche drei politische Maßnahmen im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten eingeführt, was zu einer breiten Diskussion über die Regulierung im Land führte. Obwohl das „Grundgesetz für digitale Vermögenswerte“ noch in Entwicklung ist, werden die jüngsten Entwicklungen bezüglich Bitcoin-Verkäufen, Stabilcoin-Investitionsbereichen und der Eigentümerstruktur von Börsen von einigen Branchenexperten als wichtige Signale für eine vorsichtige Regulierung gewertet.

Erstens kündigte die Staatsanwaltschaft Gwangju an, 320,88 Bitcoin, die zuvor beschlagnahmt wurden, verkauft zu haben. Der Gesamtwert beträgt etwa 31,59 Milliarden Won (rund 21,6 Millionen US-Dollar), und die Erlöse wurden vollständig in die Staatskasse eingezahlt. Diese Bitcoin stammten aus einer Phishing-Ermittlung. Die Justiz verkaufte die Vermögenswerte in mehreren Chargen zwischen dem 24. Februar und dem 6. März, um den Marktpreis nicht zu stark zu beeinflussen. Der Fokus liegt nicht auf dem Verkauf selbst, sondern darauf, dass Südkorea die Bitcoin schnell liquidiert, im Gegensatz zu einigen Ländern, die Bitcoin als langfristige nationale Reserve betrachten.

Zweitens betrifft die Maßnahme die Regulierung von Stabilcoins. Die Finanzaufsichtsbehörde (FSC) arbeitet an Richtlinien, die erstmals börsennotierten Unternehmen erlauben, in digitale Vermögenswerte zu investieren. Medienberichten zufolge werden jedoch Stablecoins wie USDT und USDC voraussichtlich nicht in den erlaubten Investitionsbereich aufgenommen. Die Regulierungsbehörde ist der Ansicht, dass das südkoreanische Devisenhandelsgesetz derzeit Stablecoins nicht als legale grenzüberschreitende Zahlungsmittel anerkennt. Eine Erlaubnis für Unternehmen, in diese zu investieren, könnte indirekt ihre Verwendung im Handel und bei Abrechnungen fördern. Die Gesetzesänderungen befinden sich derzeit noch in der parlamentarischen Prüfung.

Drittens gibt es eine umstrittene Regelung zur Begrenzung der Beteiligungsquote von Anteilseignern an Krypto-Plattformen. Die digitale Vermögensarbeitsgruppe der Demokratischen Partei Südkoreas und die Aufsichtsbehörden diskutieren eine Obergrenze für die Beteiligung der Hauptaktionäre im Rahmen des „Grundgesetzes für digitale Vermögenswerte“. Der aktuelle Vorschlag sieht eine Grenze von 34 % vor, was höher ist als die zuvor diskutierten 15 % bis 20 %. Diese Regelung stößt jedoch auf Kritik von Wissenschaftlern und einigen Abgeordneten. Kritiker weisen darauf hin, dass es in den USA und Europa keine vergleichbaren Beschränkungen gibt und befürchten, dass eine zu starke Streuung der Eigentumsverhältnisse die Entscheidungsfähigkeit der Plattformen in Krisenzeiten schwächen könnte.

Aus politischer Sicht zielen die genannten Maßnahmen auf unterschiedliche Probleme ab, darunter die Verwertung von Justizvermögen, die rechtliche Integration und den Schutz der Investoren. Aus Marktsicht werden die wiederholten Signale jedoch von einigen Investoren als Zeichen dafür gewertet, dass Südkorea die Regulierung digitaler Vermögenswerte verschärft. Da die konkreten Bestimmungen des „Grundgesetzes für digitale Vermögenswerte“ noch verhandelt werden, bleibt die endgültige Ausrichtung der südkoreanischen Krypto-Politik in den kommenden Monaten abzuwarten.

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