SEC schlägt vor, Regel 611 und Regel 610(e) aus der Regulation NMS am 12. Juni zurückzunehmen

Laut BlockBeats vom 12. Juni hat die US-SEC vorgeschlagen, Regel 611 und Regel 610(e) aus der Regulation NMS zurückzunehmen, um die Marktstruktur zu vereinfachen und die Handelskosten zu senken. SEC-Vorsitzender Paul Atkins erklärte, der Vorschlag ziele darauf ab, mithilfe von Wettbewerb und Markmechanismen eine Weiterentwicklung der Märkte voranzutreiben. Regel 611 verlangt, dass Geschäfte an allen Handelsplätzen zum jeweils besten verfügbaren Preis ausgeführt werden; Regel 610(e) verbietet blockierte oder überkreuzte Kursnotierungen.

Analysten zufolge könnte die Änderung strukturelle Auswirkungen auf den Handel mit tokenisierten US-Aktien und auf DeFi-Trading haben. Alex Thorn, Leiter der Forschung bei Galaxy Digital, hob hervor, dass Regel 611 den Handel mit On-Chain-Aktien seit Langem stark begrenzt, weil Automated Market Maker (AMMs) nur schwer die Anforderungen an den besten Preis über Märkte hinweg erfüllen. Wenn sie gestrichen wird, könnten sich die Märkte stärker hin zu Best-Execution-Frameworks bewegen, wodurch mehr regulatorischer Spielraum für On-Chain-Handel und tokenisierte Aktien entsteht. TD Cowen geht davon aus, dass die Regel voraussichtlich im 1. Quartal 2027 in Kraft tritt, obwohl die SEC durch Ausnahmen auch frühzeitige Tokenisierungs-Piloten ermöglichen könnte.

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