Samsung Electronics gab am 6. Mai bekannt, dass das Unternehmen den Verkauf von Haushaltsgeräten im chinesischen Festland einstellen wird, wie die South China Morning Post berichtet. Der Rückzug umfasst Fernseher, Kühlschränke, Klimaanlagen, Waschmaschinen, Trockner, Staubsauger und Luftreiniger, da das Unternehmen seinen strategischen Fokus auf Halbleiter und eine durch KI getriebene Ökosystem-Integration verlagert. Der Kundendienst nach dem Verkauf wird fortgesetzt, und Samsungs Smartphone-Geschäft bleibt in China weiterhin aktiv.
Marktposition und Rückzugsbegründung
Samsung war bereits vor der Rückzugsankündigung ein eher kleiner Akteur auf dem Markt für Haushaltsgeräte in China. Per 5. April 2026 lag der Offline-Marktanteil von Samsung bei Farbfernsehern bei 3,62% (Platz 5), bei Kühlschränken bei 0,41% (Platz 14) und bei Waschmaschinen bei 0,38% (Platz 15). Der größere Marktkontext zeigt einen intensiven Wettbewerb: Von den 32,89 Millionen Fernsehern, die 2025 in China ausgeliefert wurden, entfielen im Kollektiv weniger als 1 Million Einheiten auf ausländische Marken.
Auch Samsungs Präsenz bei Smartphones in China ist deutlich zurückgegangen. IDC-Daten zeigen, dass der Smartphone-Marktanteil von Samsung in China von fast 20% in den frühen 2010er-Jahren auf heute unter 1% gefallen ist.
Umfang der fortgeführten Aktivitäten
Der Rückzug ist keine vollständige Abkehr von China. Samsung wird seine Mobile- und Halbleitergeschäfte im Land beibehalten. Zudem plant das Unternehmen, den Betrieb seines Werks zur Fertigung von Haushaltsgeräten in Suzhou, einer wichtigen Stadt nahe Shanghai, fortzusetzen und gleichzeitig Halbleiteranlagen in Xi’an und Suzhou aufrechtzuerhalten.
Strategischer Wandel hin zu KI und Ökosystem-Integration
Der Rückzug bei Haushaltsgeräten spiegelt eine umfassendere strategische Neupositionierung wider. Samsung entfernt sich von einem hardwarezentrierten Ansatz, während chinesische Hersteller die Technologielücke bei Premium-Produkten schließen. Das Unternehmen baut ein integriertes Ökosystem auf, das Galaxy-Geräte, Haushaltsgeräte, Werbetools und KI-Assistenten miteinander verbindet.
Dieser Wandel erstreckt sich auch auf organisatorische Änderungen. Samsung ernannte Lee Won-jin, einen ehemaligen Marketing-Manager, um das Geschäft mit visuellen Displays zu leiten – ein Bruch mit der traditionellen Praxis, Hardware-Entwicklungsveteranen in solche Rollen zu berufen.
Finanzielle Entwicklung
Samsung meldete für das erste Quartal 2026 einen Umsatz von 133,9 Billionen Won (US$91 Milliarden) und einen operativen Gewinn von 57,2 Billionen Won (US$38,9 Milliarden).
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