PSE kündigt ETF-Reformen an, während der Markt hinter regionalen Wettbewerbern unter Monzon zurückbleibt

Die Philippine Stock Exchange (PSE) kündigte Reformen für ihren Rahmen von börsengehandelten Fonds (ETFs) an. Dabei senkt die Börse die Kapitalanforderungen, erlaubt aktiv gemanagte ETFs, während die PSE angesichts von Kritik an der Marktentwicklung im Verlauf von Ramon Monzons nahezu neunjähriger Amtszeit als Präsident unter Druck steht. Am Montag stieg die PSE um 300 Punkte, nachdem Berichte über einen möglichen Durchbruch bei einem US-Iran-Friedensabkommen die globale Risikobereitschaft beflügelten. Die Reformen kommen, während der PSEi 2025 bei 6.052,92 schloss – nahezu 30% unter den Kursen, als Monzon 2017 die Führung übernahm. Auf indexierter Basis fiel der Benchmark von 2017 bis 2025 auf 70,7, während regionale Wettbewerber einschließlich Vietnam und Indonesien stärkere Kursgewinne verzeichneten. Der Artikel stellt die Frage, ob Produktinnovationen tiefere Probleme wie Liquidität, die Beteiligung ausländischer Investoren und das Marktvertrauen adressieren können, die trotz mehrerer Reforminitiativen in den vergangenen zehn Jahren fortbestanden. Bloomberg hatte den philippinischen Markt zuvor laut der Quelle als die schlechteste Entwicklung unter den großen Aktienmärkten im vorangegangenen Jahrzehnt beschrieben.

PSE kündigt Reformen für den ETF-Rahmen an

Die Philippine Stock Exchange stellte ein Reformpaket vor, das auf ihren Rahmen für exchange-traded funds abzielt: durch das Senken der Kapitalanforderungen, das Erlauben aktiv gemanagter ETFs, das Erweitern der Beteiligung und das Vereinfachen der Verfahren für Investmentgesellschaften, um Produkte auf den Markt zu bringen. Die Börse hat während der Amtszeit von Monzon mehrere Reformen verfolgt, darunter der Erwerb der Fixed-Income-Plattform Product Disclosure Sheet (PDS), die Förderung von Real Estate Investment Trusts (REITs), Anforderungen an Nachhaltigkeitsberichterstattung, die Modernisierung der Handelsinfrastruktur, Unterstützung für Wertpapierleihe und -aufnahme, die Befürwortung von Leerverkäufen sowie die Förderung digitaler Beteiligung und Retail-Investments.

PSEi: Seit 2017 hinter regionalen Wettbewerbern

Von 2017 bis 2025 fiel der PSEi auf 70,7 auf indexierter Basis, während der Markt in Vietnam sich in etwa verdoppelte und Indonesien im selben Zeitraum stark zulegte. Der PSEi schloss 2025 bei 6.052,92, verglichen mit Indonesiens JCI bei 8.646,94, Vietnams VN-Index bei 1.784,49, Thailands SET bei 1.259,67 und Malaysias KLCI bei 1.680,11. Ramon Monzon wurde 2017 PSE-Präsident, als der Benchmark-Index bereits die Marke von 8.500 durchbrochen hatte. Nur zwei Unternehmen schlossen 2025 erfolgreiche Börsengänge (Initial Public Offerings) ab. Der Artikel hält fest, dass die PSE trotz mehrjährigem Wirtschaftswachstum auf den Philippinen noch immer nahezu 30% unter dem Niveau liegt, das sie hatte, als Monzon die Führung übernahm.

Probleme beim Marktvertrauen bleiben trotz Reformbemühungen

Ausländische Investoren sind zu konstanten Netto-Verkäufern am philippinischen Markt geworden. Das tägliche Trading bleibt minimal und konzentriert sich auf eine kleine Zahl von Blue-Chip-Aktien, wobei viele gelistete Firmen nur sporadisch handeln. Mehrere Unternehmen haben sich für ein Delisting entschieden, und der Listing-Pipeline wird im Vergleich zu anderen südostasiatischen Märkten eine schwache Dynamik (anämisch) attestiert. Die PSE steht weiterhin vor chronischer Illiquidität, schwindender Relevanz und rückläufiger Beteiligung aus dem Ausland. Der Artikel nennt diese strukturellen Herausforderungen als fortbestehende Bedenken – trotz der Umsetzung mehrerer Reforminitiativen über nahezu ein Jahrzehnt.

FAQ

Welche ETF-Reformen hat die Philippine Stock Exchange angekündigt?

Die PSE kündigte Reformen an, um die Kapitalanforderungen für ETFs zu senken, aktiv gemanagte ETFs zuzulassen, die Beteiligung zu erweitern und die Verfahren für Investmentgesellschaften zu vereinfachen, damit diese Produkte auf den Markt bringen können.

Wie hat sich der PSEi seit 2017 im Vergleich zu regionalen Märkten entwickelt?

Von 2017 bis 2025 fiel der PSEi auf 70,7 auf indexierter Basis und schloss 2025 bei 6.052,92 – nahezu 30% unter den Werten von 2017, als Ramon Monzon Präsident wurde. Im selben Zeitraum verdoppelte sich der Markt in Vietnam nahezu, und Indonesien verzeichnete starke Gewinne: Indonesiens JCI schloss 2025 bei 8.646,94 und Vietnams VN-Index bei 1.784,49.

Welche Marktherausforderungen nennt der Artikel für die PSE?

Der Artikel nennt chronische Illiquidität, schwindende Relevanz, rückläufige Beteiligung aus dem Ausland, eine anämische Listing-Pipeline mit nur zwei IPOs im Jahr 2025, konsistentes Netto-Verkaufen durch ausländische Investoren, minimales tägliches Trading, das sich auf wenige Blue-Chip-Aktien konzentriert, sowie mehrere Unternehmens-Delistings als fortbestehende strukturelle Herausforderungen.

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