University of St Andrews physicist Henry Legg published a commentary in Nature on Wednesday challenging Microsoft's claims about demonstrating a topological qubit, the technology underpinning the company's recently announced Majorana 2 quantum chip. Legg argued that signals Microsoft attributes to topological qubits could instead be experimental noise, stating Microsoft has not demonstrated the basic physics needed for even a single topological qubit. The critique responds to a 2025 paper by Microsoft Quantum researchers that Microsoft said showed evidence for its topological qubit approach, which the company claims could produce more reliable quantum computers by reducing errors. Microsoft published a formal response in Nature the same day defending its results and pointing to independent evaluation through DARPA's Quantum Benchmarking Initiative.
Leggs Kommentar zielt auf das Nature-Papier von 2025 von Microsoft-Quantum-Forschern ab, das Beweise für das topologische Qubit des Unternehmens beschreibt. Laut Legg lieferten zuvor unveröffentlichte Transportdaten, die Microsofts Ergebnissen zugrunde liegen, keine eindeutigen Belege für den supraleitenden Zustand, der zur Untermauerung der Behauptung eines topologischen Qubits erforderlich ist. Er erklärte, die Messungen schienen eher mit alternativen Erklärungen, einschließlich Quantenpunkteffekten, vereinbar zu sein.
„Der Nachweis einer topologischen supraleitenden Phase – die Grundlage vorgeschlagener topologischer Qubits – ist bekanntermaßen schwierig, da triviale Zustände die Signaturen nachahmen können, die von einem topologischen Supraleiter erwartet werden“, schrieb Legg in dem Nature-Kommentar.
Microsoft stellte Majorana 2 zwei Wochen vor Leggs Kommentar vor und bezeichnete den Chip als 1.000 Mal zuverlässiger als seinen Vorgänger. Das Unternehmen gab an, dass der Chip Quanteninformationen durchschnittlich 20 Sekunden lang stabil halten kann, wobei einige Qubits bis zu einer Minute halten. Microsoft erklärte, dass KI die Entwicklung beschleunigt habe, indem sie vielversprechende Materialien identifizierte, Tests automatisierte und die Fertigung verbesserte.
Microsoft wies Leggs Schlussfolgerungen in einer am Mittwoch in Nature veröffentlichten formellen Antwort zurück. Das Unternehmen argumentierte, seine Messungen stützten die Schlussfolgerung, dass es ein topologisches Qubit erzeugt habe, und erklärte, die in Experimenten beobachteten stabilen Signale seien mit einem topologischen Zustand vereinbar und würden wahrscheinlich nicht auftreten, wenn das System lediglich Rauschen zeigte oder sich als lückenloser Zustand verhielte.
„Wir stehen zu unseren Ergebnissen und unserem Fahrplan“, sagte Chetan Nayak, Technical Fellow und Corporate Vice President für Quantenhardware bei Microsoft, gegenüber Scientific American. Nayak verwies auf den Fortschritt von Microsoft in die Endphase der Quantum Benchmarking Initiative der DARPA, die seiner Aussage nach auf einer unabhängigen Bewertung sowohl öffentlicher als auch proprietärer Ergebnisse beruhte.
„Skepsis und Stringenz sind Kennzeichen des wissenschaftlichen Prozesses, den wir schätzen und den wir von verschiedenen Akademikern unterstützt haben“, fügte Nayak hinzu.
Die Debatte kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Kryptowährungsbranche darum kämpft, sich auf den „Q-Day“ vorzubereiten – den Zeitpunkt, an dem ein Quantencomputer leistungsfähig genug wird, um weit verbreitete Public-Key-Kryptografie zu brechen. Bitcoin gilt als besonders anfällig, da ein Quantenangreifer potenziell private Schlüssel aus offengelegten öffentlichen Schlüsseln ableiten und Gelder stehlen könnte. Leggs Kritik schließt diese Zukunft nicht aus, stellt jedoch die Beweise in Frage, die Microsoft für deren Erreichung anführt.
Was hat Henry Legg zu Microsofts Behauptungen über topologische Qubits argumentiert? Henry Legg argumentierte in einem am Mittwoch veröffentlichten Nature-Kommentar, dass Microsoft nicht die grundlegende Physik nachgewiesen habe, die für selbst ein einziges topologisches Qubit erforderlich sei. Er erklärte, dass Signale, die Microsoft topologischen Qubits zuschreibt, stattdessen experimentelles Rauschen sein könnten, und dass zuvor unveröffentlichte Transportdaten keine eindeutigen Belege für den supraleitenden Zustand lieferten, der zur Untermauerung von Microsofts Behauptungen erforderlich ist.
Wie hat Microsoft auf Leggs Kritik reagiert? Microsoft veröffentlichte am Mittwoch eine formelle Antwort in Nature, in der es seine Ergebnisse verteidigte. Chetan Nayak, Microsofts Technical Fellow und Corporate Vice President für Quantenhardware, erklärte, das Unternehmen stehe zu seinen Ergebnissen und seinem Fahrplan, und verwies auf den Fortschritt von Microsoft in die Endphase der Quantum Benchmarking Initiative der DARPA nach einer unabhängigen Bewertung sowohl öffentlicher als auch proprietärer Ergebnisse.
Was ist der Q-Day in Bezug auf Quantencomputing? Der Q-Day bezeichnet den Zeitpunkt, an dem ein Quantencomputer leistungsfähig genug wird, um weit verbreitete Public-Key-Kryptografie zu brechen. Die Kryptowährungsbranche bereitet sich auf dieses Szenario vor, weil Bitcoin als besonders anfällig gilt – ein Quantenangreifer könnte potenziell private Schlüssel aus offengelegten öffentlichen Schlüsseln ableiten und Gelder stehlen.
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