Laut Business Insider warnte Jim Paulsen, ehemaliger Chief Investment Officer bei Leuthold Group, kürzlich, dass ein besorgniserregendes wirtschaftliches Ungleichgewicht Marktturbulenzen vorzeichnen könnte. In einem Substack-Beitrag stellte Paulsen fest, dass das Wachstum des realen BIP im privaten Sektor im Q1 2026 auf nur 1% im Jahresvergleich zurückging, während der öffentliche Sektor auf 4% kam – eine Umkehr des typischen historischen Musters, bei dem das Wachstum im privaten Sektor das der Regierung übertrifft.
Paulsen zeigt in seiner historischen Analyse, dass US-Aktienmärkte tendenziell schlechter abschneiden, wenn die Beiträge des öffentlichen Sektors die Beiträge des privaten Sektors zum BIP-Wachstum übersteigen. Solche Ungleichgewichte traten historisch unter anderem während des Zweiten Weltkriegs auf, in den Jahren nach der Finanzkrise 2008 sowie während der COVID-19-Pandemie. Steigende Zinsen und höhere Energiepreise dürften den Schwung im privaten Sektor in Q2 weiter bremsen, wobei Paulsen davor warnte, dass diese Dynamik „Volatilität an den Aktienmarkt bringen könnte“.