Goldman Sachs: Anstieg der S&P-500-Capex um 38% im 1. Quartal 2026, ein Hinweis auf einen Wechsel weg von Rückkäufen

Laut dem neuesten strategischen Bericht von Goldman Sachs stiegen die Investitionsausgaben (CapEx) der S&P-500-Unternehmen im ersten Quartal 2026 um 38% im Jahresvergleich, während Aktienrückkäufe nur um 1% zulegten. Damit zeichnet sich ein entscheidender Wandel von „Financial Engineering“ hin zu Investitionen in reale Vermögenswerte ab. Das von dem Strategen Peter Oppenheimer geleitete Forschungsteam hob hervor, dass fünf große Technologieunternehmen – Amazon, Meta, Google, Microsoft und Oracle – im Jahr 2026 voraussichtlich zusammen 75,5 Milliarden US-Dollar für CapEx ausgeben werden. Das entspricht einem Anstieg um 80% gegenüber dem Vorjahr und stellt ein Wachstum von 84% im Vergleich zu den tatsächlichen Ausgaben im Jahr 2025 dar. Dieser CapEx-Boom, angetrieben durch die Anforderungen an eine KI-Infrastruktur und geopolitische Belastungen, signalisiert den Übergang vom „Modern Cycle“ (1982–2007) mit niedriger Inflation, niedrigen Zinssätzen und Globalisierung zu einem „Post-Modern Cycle“, der durch eine höhere makroökonomische Volatilität, erhöhte Realzinsen und Regionalisierung geprägt ist.
Disclaimer: The information on this page may come from third-party sources and is for reference only. It does not represent the views or opinions of Gate and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Virtual asset trading involves high risk. Please do not rely solely on the information on this page when making decisions. For details, see the Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare