OpenAI mit mehrstaatlichen Vorladungen wegen Nutzerdaten konfrontiert; droht Klage wegen Suizids von einer kanadischen Familie

Laut The Wall Street Journal und Reuters haben US-Landesstaatsanwälte eine gemeinsame Untersuchung gegen OpenAI gestartet und weitreichende Vorladungen erlassen, in denen sie Unterlagen zu Nutzerbindung, Werbestrategien, Datenhandhabung und Kinderschutzmaßnahmen verlangen. Die Prüfung wird vom Büro des Generalstaatsanwalts von New York geleitet, an der sich mehrere Bundesstaaten beteiligen.

Die Untersuchung fällt zeitlich mit einer Klage zusammen, die die kanadische Mutter Kristie Carrier in einem Bundesgericht in Kalifornien eingereicht hat. Darin wird OpenAI und CEO Sam Altman vorgeworfen, nicht angemessen auf die wiederholten Äußerungen ihrer 24-jährigen Tochter Alice Carrier zu suizidalen Gedanken in ChatGPT reagiert zu haben, was letztlich zu ihrem Tod beigetragen habe. Carrier behauptet, der Chatbot habe nur begrenzte Ressourcen für psychische Gesundheit bereitgestellt, aber keine weiteren Kriseninterventionsmaßnahmen ergriffen.

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