On-Chain-Analyse hinterfragt US-amerikanische Anschuldigungen gegen „iranische Krypto-Assets“: Einige beschlagnahmte Wallets könnten mit Akteuren aus anderen Ländern in Verbindung stehen

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BlockBeats Nachrichten, 3. Mai, Nominis analysiert, dass die kürzlich von der US-OFAC beschlagnahmten und eingefrorenen „iranisch verbundenen“ Krypto-Wallets auf der Blockchain möglicherweise nicht den bisherigen Betriebsmodellen der Islamischen Revolutionsgarde Irans (IRGC) entsprechen, und dass dahinter möglicherweise andere staatliche Akteure stehen. Zuvor hatte das US-Finanzministerium erklärt, dass im Rahmen der „Operation Economic Fury“ über 340 Millionen US-Dollar und insgesamt fast 500 Millionen US-Dollar an iranisch verbundenen Krypto-Vermögenswerten eingefroren wurden.

Der CEO von Nominis, Snir Levi, sagte, dass Wallets im Zusammenhang mit IRGC in der Vergangenheit typischerweise ihr Kapital auf mehrere Adressen verteilt, das Guthaben einzelner Wallets niedrig gehalten, langfristige Halte vermieden und durch komplexe Operationen das Risiko des Einfrierens reduziert haben; jedoch weist die kürzlich beschlagnahmte Wallet in Bezug auf die Kapitalstruktur und das Verhaltensmuster deutliche Unterschiede auf. Er ist der Ansicht, dass dies eine entscheidende Frage aufwirft: Wie viel der 340 Millionen US-Dollar an eingefrorenem Vermögen direkt von IRGC kontrolliert werden und wie viel mit einem breiteren, möglicherweise auch mit anderen nationalen Finanznetzwerken verbundenen Infrastruktur zusammenhängt.

Levi wies außerdem darauf hin, dass Organisationen, einschließlich IRGC und potenziell chinesischer staatlicher Akteure, ihre Nutzung der Blockchain-Infrastruktur kontinuierlich aufrüsten. Traditionelle statische Risiko- und Betrugskennzeichnungen seien nicht mehr ausreichend, und Verhaltensanalysen sowie Adressclustering werden immer wichtiger.

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