Malaysia prüft rechtliche Schritte gegen Meta im Rahmen des Online Safety Act, nachdem die Behörden zwischen Januar und Mai mehr als 15.000 gefälschte Social-Media-Konten identifiziert haben, die die Namen von 26 Mitgliedern der malaysischen Königsfamilie nutzten, wie Bloomberg berichtet.
Der Kommunikationsminister Fahmi Fadzil sagte, die meisten der gefälschten Konten seien auf Facebook gehostet gewesen, während andere auf Instagram und TikTok zu finden gewesen seien. Beamte stuften die Konten als Teil einer umfassenderen Durchsetzungsmaßnahme gegen betrügerische Aktivitäten auf den Plattformen von Meta ein.
Fadzil sagte, er habe Meta wegen der Angelegenheit verwarnt. Beamte forderten die Entfernung von mehr als 230.000 Beiträgen über die Plattformen von Meta hinweg. Laut dem Bericht betrafen über 90% der beanstandeten Beiträge Online-Glücksspiel oder Betrugsmaschen.
Im Rahmen des Online Safety Act in Malaysia drohen Meta potenzielle Geldbußen von bis zu 1 Million Ringgit (255.000 US-Dollar) sowie tägliche Strafen in Höhe von 100.000 Ringgit (26.000 US-Dollar) für fortgesetzte Nichtbefolgung von Löschanordnungen.