Laut dem Wirtschaftsreporter Nick Timiraos vom WSJ leitete der Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, seine erste Sitzung des FOMC am 15. Juni. Die Märkte beobachten dabei genau, wie er kommunizieren will, da der Zentralbank nur begrenzte politische Optionen zur Verfügung stehen. Preissteigerungen bei energiebezogenen Themen mit Bezug zu Iran haben die Inflation hoch gehalten und damit interne Fed-Diskussionen von Zinssenkungen hin zu möglichen Zinserhöhungen verlagert, was Warshs operative Flexibilität einschränkt.
Timiraos stellte fest, dass Anpassungen der Kommunikationsstrategie – etwa Änderungen beim Forward Guidance oder beim Dot Plot – der am ehesten umsetzbare politische Hebel für Warsh im kurzfristigen Zeitrahmen sind, da umfassendere operative Reformen eine nachhaltige interne Abstimmung erfordern würden.