Gate-News-Mitteilung, 14. April — Die Kommunikationsbehörde Kenias (CA) hat vorgeschlagen, die jährliche Gebühr für Betriebslizenzen für Anbieter von Satelliten-Internetdiensten mit einer Laufzeit von 15 Jahren von 12.302 $ auf 115.331 $ anzuheben, was einem Anstieg von 1.000 % entspricht. Die neuen Richtlinien, die im Dezember 2024 veröffentlicht wurden, verlangen außerdem, dass ISPs eine jährliche Gebühr zahlen, die 0,4 % ihres gesamten Umsatzes entspricht.
Der Vorschlag soll die Satellitenabdeckung und den betrieblichen Umfang erweitern und es Anbietern ermöglichen, Tracking-Einrichtungen, Telemetriesysteme und terrestrische Kabel zu verwalten. Die CA erklärte, die Änderungen seien darauf ausgelegt, Technologie-Neutralität sicherzustellen und Markteintrittsbarrieren zu beseitigen.
Starlink ist im Juli 2023 in Kenia gestartet und hat ein schnelles Wachstum erlebt. Stand Dezember 2024 hatte der Dienst über 8.500 Nutzer, was einem Anstieg von mehr als 1.000 % entspricht. CA-Daten zeigten, dass die Zahl der Satellitenabonnenten im Q4 2024 um 1.955,3 % gewachsen ist; 96,9 % der Nutzer waren bei Geschwindigkeiten zwischen 100 Mbps und 1 Gbps angemeldet. Die gesamte internationale Internet-Bandbreitenkapazität Kenias erreichte bis Juni 2024 21.244,338 Gbps, ein Plus von 2,4 %.
Im November 2024 setzte Starlink neue Abonnements in Nairobi und in sechs weiteren Counties aufgrund einer Überlastung des Netzwerks aus und verwies dabei auf eine unzureichende Bandbreite, um zusätzliche Privat- oder Roaming-Kunden zu unterstützen. Das Unternehmen sagte, dass nur noch Pläne verfügbar seien, die über KSh 130.000 pro Monat kosten, und dass es daran arbeite, die Dienste in den betroffenen Gebieten wiederherzustellen.