Iranische Spitzenpolitiker „äußern sich im Stil der Amerikanisierung“, löst Debatten aus: Ghalibafs Informationsstrategie könnte das Marktstimmungsbild beeinflussen

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Gate News Nachrichten, rund um die Social-Media-Aktivitäten des iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf, entstehen neue Diskussionen in Markt und Öffentlichkeit. Einige Beobachter haben bemerkt, dass seine englischen Inhalte, die er auf der X-Plattform veröffentlicht, flüssig formuliert sind, den Erzählstil in einen US-politischen Kontext einordnen und „über den US App Store verbunden“ wirken. Daraus ergeben sich Vermutungen darüber, wo sein Konto betrieben wird.

Allerdings gibt es derzeit keine Hinweise darauf, dass das Konto von einem US-Team gesteuert wird oder sich tatsächlich in den USA befindet. Auf technischer Ebene betrachtet spiegeln App-Store-Tags in der Regel nur die Geräteeinstellungen oder den Netzwerkpfad wider, zum Beispiel wenn man mit einer Apple-ID für den US-Store zugreift. Das kann die geographische Lage nicht direkt belegen. Daher bleiben die entsprechenden Spekulationen überwiegend Auslegungsfragen.

Besonders hervorzuheben ist jedoch die Veränderung der Informationsstrategie selbst. Als zentraler politischer Akteur, der zuvor Kommandeur der Islamischen Revolutionsgarde in Iran war, hat Ghalibaf seine Kommunikation mit US-amerikanischem Publikum in jüngster Zeit deutlich verstärkt. In seinen Posts erwähnt er wiederholt Energiepreise, wirtschaftlichen Druck und den Einfluss US-amerikanischer Politik; die Logik seiner Erzählung passt stärker zur westlichen Meinungslandschaft. Zugleich zeigen Teile seiner Inhalte einen Stil, der dem einer Marktanalyse ähnelt, etwa wenn geostrategische Signale mit wirtschaftlichen Entwicklungen verknüpft werden, wodurch die Erwartungen von Anlegern indirekt beeinflusst werden.

Diese Art der Verbreitung spiegelt eine Aufwertung der Dimension des Informationskriegs wider. Vor dem Hintergrund aktueller geostrategischer Konflikte formt der Iran mit englischen Inhalten die internationale öffentliche Meinung, indem er die Auswirkungen des Krieges mit wirtschaftlichen Folgen verknüpft und das Risikobewusstsein der externen Märkte stärkt. Für US-amerikanische und globale Zielgruppen sind solche Informationen dabei besonders anschlussfähig und lassen sich über Social-Media-Plattformen leichter verbreiten.

Aus einer stärker makroskopischen Perspektive zeigt dieses Phänomen, dass der geostrategische Machtkampf längst nicht mehr nur auf militärische oder diplomatische Ebenen beschränkt ist; auch die Informationsverbreitung wird zum entscheidenden Schlachtfeld. Die Veränderung in Ghalibafs Ausdruck, so lässt sich sagen, ist weniger eine „Amerikanisierung“, sondern vielmehr eine präzise Kommunikationsstrategie für die Zielgruppen. Zukünftig könnten solche Operationen mit Informationen über unterschiedliche Sprach- und Kontexträume hinweg einen noch direkteren Einfluss auf die Marktstimmung und die Preisentwicklung von Vermögenswerten haben.

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