Gate News-Nachricht, am 2. April hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seinen jährlichen Bewertungsbericht zur US-Wirtschaft veröffentlicht und darauf hingewiesen, dass die US-Inflation zwar voraussichtlich in der ersten Hälfte 2026 auf das Ziel der US-Notenbank von 2% zurückgehen wird, die politischen Entscheidungsträger in diesem Jahr jedoch praktisch keinen Spielraum für Zinssenkungen haben. Die IWF-Mitarbeiter erwarten, dass sich bis Ende 2026 möglicherweise nur eine Zinssenkungsmöglichkeit ergibt. Der Bericht heißt es: „Insgesamt gehen die Mitarbeiter davon aus, dass der Spielraum für eine Senkung der Leitzinsen im kommenden Jahr begrenzt ist. Eine deutlichere geldpolitische Lockerung müsste darauf aufbauen, dass sich die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt spürbar verschlechtern und gleichzeitig keine zusätzlichen Inflationsdruck entstehen. Der jüngste Anstieg der Ölpreise und der Preise für Rohstoffe führt zu einer nach oben gerichteten Verschiebung der Inflationserwartungen.“ Der IWF-Geschäftsführende Direktor wies in einer gesonderten Stellungnahme weiter darauf hin, dass angesichts der derzeit nahe neutralen Politik der US-Notenbank „der Spielraum für Zinssenkungen im Jahr 2026 begrenzt ist, insbesondere im Hinblick auf den Anstieg der Energiepreise, die Übertragungseffekte der Kerninflation sowie die Risiken eines Anstiegs der globalen Rohstoffpreise, was die Erreichung des Inflationsziels möglicherweise weiter verzögern kann.“