Goldman Sachs warnt, dass Micron mit drei Gegenwinden bei Speicherchips konfrontiert ist, während Apple einen chinesischen Lieferanten ins Auge fasst.

Laut Goldman Sachs standen Chiphersteller letzte Woche vor drei großen Herausforderungen, wobei die Aussichten für Micron besonders unter Druck stehen. Der Goldman-Sachs-Händler Ippei Yamaura identifizierte die Risiken als: nachlassende Dynamik bei der HBM-Preisbildung angesichts steigender Produktionskapazitäten in 2027–2028, zunehmender Wettbewerb durch chinesische Chip-Hersteller, darunter Long Semiconductor, sowie Anzeichen für eine Abkühlung der KI-Server-Ausgaben. Der Analyst wies darauf hin, dass Apple die US-Regierung dazu drängt, Käufe von Long Semiconductor zu genehmigen, um die steigenden Speicherkosten zu senken – ein Schritt, der die Marktposition von Micron direkt untergraben könnte. Die Bedenken folgen auf die Entscheidung von OpenAI, seinen Börsengang auf 2027 zu verschieben, sowie auf mögliche Bewertungskürzungen, was Zweifel an den anhaltenden Investitionen in die KI-Infrastruktur aufkommen lässt.
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