Die Federal Reserve Bank of New York berichtete am Montag, dass ihre Empire State Manufacturing Survey im Juni auf 5,7 gestiegen ist, deutlich zurück vom Vier-Jahres-Hoch des Vormonats Mai von 19,6, und damit die Konsensschätzungen von 13,2 verfehlt hat. Die schwächeren als erwarteten Produktionsdaten fielen zeitlich mit Kursen von Gold zusammen, die nahe den Tageshochs notierten: Gold handelte bei 4.344,30 US-Dollar je Unze, was einem Tagesplus von fast 3% entspricht. Analysten wiesen darauf hin, dass nachlassende Wirtschaftsaktivität in Kombination mit hartnäckigen Inflationsdruck Gold stützen und als Absicherung gegen steigende stagflationsbezogene Risiken dienen könnte.
Empire-State-Survey bleibt im Juni hinter den Erwartungen zurück
Die Umfrage der regionalen Zentralbank verfehlte die Konsensschätzungen deutlich: Ökonomen rechneten mit einem Wert von 13,2. Richard Deitz, Economic Research Advisor der Zentralbank, sagte: „Nach starkem Wachstum im Mai nahm die Industrieaktivität im Bundesstaat New York im Juni nur moderat zu. Die Beschäftigung wuchs zum fünften Monat in Folge, aber die Preiserhöhungen blieben erhöht und die Verfügbarkeit von Lieferungen verschlechterte sich.“
Goldpreise steigen um nahezu 3% angesichts wirtschaftlicher Daten
Der Goldmarkt zeigte auf die enttäuschenden Produktionsdaten keine größere Reaktion, da Händler weiterhin auf Nachrichten fokussierten, wonach die USA und der Iran sich auf einen Friedensvertrag geeinigt haben. Einige Analysten sagten, dass schwache Wirtschaftsdaten in Kombination mit hartnäckigen Inflationsdruck Gold stützen sollten, um sich gegen steigende stagflationsbezogene Risiken abzusichern. Spotgold wurde zuletzt bei 4.344,30 US-Dollar je Unze gehandelt, ein Plus von fast 3% am Tag.
FAQ
Wie hoch war der Wert der Empire State Manufacturing Survey im Juni?
Die Empire State Manufacturing Survey verzeichnete im Juni einen Wert von 5,7, deutlich niedriger als das Vier-Jahres-Hoch von 19,6 im Mai und zudem unter den Konsensschätzungen von 13,2.
Wie entwickelten sich die Goldpreise nach der Veröffentlichung der Umfrage?
Spotgold wurde bei 4.344,30 US-Dollar je Unze gehandelt, ein Plus von fast 3% am Tag. Damit blieb der Kurs trotz der schwächeren als erwarteten Produktionsdaten nahe den Tageshochs.