Der ZEW-Index für die wirtschaftliche Stimmung in Deutschland steigt im Juni auf 10,5 vor dem Hintergrund von Hoffnungen auf ein Ende des Iran-Konflikts

Laut Jin10 Data stieg der ZEW-Konjunkturindex für die Wirtschaftsstimmung in Deutschland im Juni auf 10,5 (Mai: -10,2) und lag damit deutlich über der Markterwartung von -6. Ausschlaggebend waren die Erwartungen, dass der Konflikt im Iran bald beendet sein wird. ZEW-Vorsitzender Achim Wambach erklärte, Finanzmarktexperten gingen davon aus, dass der Konflikt im Iran sich dem Ende nähere. Das könnte den Druck auf die Energiepreise und die Inflation verringern und damit energieintensive Branchen sowie Haushalte entlasten, während zugleich die Inlandsnachfrage gestärkt wird. Die Lageeinschätzung verschlechterte sich weiter auf -81. Für Deutschlands Wirtschaft wird im Jahr 2026 nur ein verhaltenes Wachstum erwartet, da die Spannungen im Mittleren Osten die Aussichten auf eine starke Erholung nach Jahren der Stagnation geschwächt haben.
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