RWI senkt Deutschlands Wachstumsprognose für 2026-2027 auf 0,8% wegen Energieschock, Inflation steigt auf 3,1%

Laut RWI wurde die Prognose für das Wirtschaftswachstum Deutschlands für 2026 und 2027 am 16. Juni auf 0,8% nach unten korrigiert; als Begründung nennt das Institut Energiepreisschübe im Zusammenhang mit Spannungen rund um den Iran als zentrales Gegenwind-Szenario. Das Forschungsinstitut rechnet mit einer Verbraucherpreisinflation von 3,1% im Jahr 2026 und 2,9% im Jahr 2027, da steigende Kosten für Öl, Kraftstoffe und Transport in die breitere Wirtschaft durchschlagen. Der RWI-Chefvolkswirt Torsten Schmidt sagte, dass zunehmende Kosten sich immer stärker entlang der Wertschöpfungskette über Güter und Dienstleistungen hinweg ausbreiten. Das Institut prognostiziert für das zweite Quartal 2026 wirtschaftliche Stagnation, da eine anhaltende Inflation die Kaufkraft der Haushalte weiter schwächt, während sich die Industrieproduktion und die Exporte relativ robust zeigen.
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