US-Notenbankchef Powell beendet die Forward Guidance vorzeitig, „hawkische“ Signale drücken Bitcoin

聯準會主席沃什鷹派訊號

Kevin Warsh leitete am 17. Juni seine erste Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC), kündigte an, die Federal-Funds-Zinsrate unverändert bei 3,5% bis 3,75% zu belassen, und gab die Einrichtung von fünf speziellen Arbeitsgruppen bekannt. Warsh erklärte ausdrücklich, dass er die Forward Guidance beenden will; diese Position deutet auf einen grundlegenden Wandel der Marktmechanismen für Erwartungsbildung hin. Die am 17. Juni ausgesendeten hawkischen Signale ließen Bitcoin und den Kryptomarkt fallen.

Warschs fünf spezielle Arbeitsgruppen: Reformziele der einzelnen Arbeitsgruppen

Laut FOMC-Sitzungsankündigung lauten die Reformschwerpunkte der fünf speziellen Arbeitsgruppen wie folgt:

Kommunikations-Arbeitsgruppe: Wenn Warsh die Forward Guidance tatsächlich beendet, müssten Marktteilnehmer ein neues Rahmenwerk für Prognosen der Fed-Aktionen aufbauen; diese Arbeitsgruppe ist am direktesten mit Händlern verknüpft.

Bilanz-Arbeitsgruppe: Sie soll zeigen, dass Warsh die Reduzierung der enormen Fed-Bilanz beschleunigen möchte. Warsh vertritt seit Langem die Ansicht, dass das umfangreiche Aufkaufen von Staatsanleihen und Mortgage-Backed Securities in der Pandemie die Preisfindungsmechanismen verzerrt hat.

Arbeitsgruppe zur Bewertung des Inflationsrahmens: Die Fed setzt derzeit das im Jahr 2020 verabschiedete „Flexible Average Inflation Targeting“ ein, das zulässt, dass die Inflation über einen Zeitraum hinweg über dem Zielniveau liegen darf, um die zuvor niedrige Inflation auszugleichen. Warsh hatte die Inflation als „eine Art Option“ bezeichnet; dieser Rahmen birgt das Risiko, neu bewertet zu werden.

Arbeitsgruppe für Beschäftigung und Produktivität sowie Daten-Arbeitsgruppe: Diese befassen sich jeweils mit Reformen hinsichtlich der Beschäftigungspolitik der Fed und der Art, wie Daten genutzt werden sollen.

Warshs bereits bekundete Positionen zu Forward Guidance und Bilanz

In einer Anhörung zur Ernennung im Senat hatte Warsh bereits klar gesagt, dass er „nicht an die Forward Guidance glaubt“, und kritisierte seit Langem die verzerrenden Effekte der quantitativen Lockerung und der riesigen Bilanz auf die Mechanismen der Marktpreisfindung. Sein Vorgänger Jerome Powell zeigte mit der Zeit mehr Bereitschaft, die Bilanz als aktives politisches Instrument zu nutzen; Warschs öffentliche Position steht dazu im Gegensatz. Er will die Reichweite der Fed auf die Finanzmärkte verringern.

Das Ende der Forward Guidance hat weitreichende Auswirkungen auf verschiedene Vermögenswerte, darunter Kryptowährungen. Der Markt stützte seine Preisbildung in der Vergangenheit auf die zukünftigen Erwartungen, die sich aus den Forward Statements der Fed ableiteten; sobald dieses Signal wegfällt, steigt die Unsicherheit für alle globalen Anlageklassen.

Warsh und die direkte Verbindung zur Krypto-Welt: Bitcoin-Statements und Offenlegung von Beständen

Warsh hatte öffentlich gesagt, Bitcoin sei „das neue Gold für Menschen unter 40“, und er enthüllte Investitionen in über 20 blockchainbezogene Unternehmen, darunter dYdX und Solana, hatte jedoch zugleich zugesagt, diese Bestände zu veräußern.

Die hawkischen Signale, die die Sitzung am 17. Juni auslöste, führten zu einem Rückgang von Bitcoin und des breiteren Kryptomarkts. Historische Erfahrungen zeigen: Wenn die Fed die Eindämmung der Inflation an die erste Stelle setzt und über lange Zeit hohe Zinsen aufrechterhält, wirkt sich das nachteilig auf risikoanfällige Vermögenswerte aus, einschließlich Kryptowährungen. Der Artikel weist darauf hin, dass die Zinsen derzeit bei 3,5% bis 3,75% liegen und dass Signale darauf hindeuten, dass der nächste Schritt (falls es einen gibt) eine Erhöhung sein könnte, nicht eine Senkung.

Häufig gestellte Fragen

Wann und wie ist Warsh Vorsitzender der Fed geworden?

Laut Berichten wurde Warsh im März 2026 von Präsident Trump nominiert, und im Mai desselben Jahres vom US-Senat bestätigt, womit er offiziell Vorsitzender der Fed wurde. Zuvor war er von 2006 bis 2011 als Fed-Gouverneur tätig, wobei seine Amtszeit die Phase der Finanzkrise 2008 und die Zeit umfasst, in der die quantitative Lockerung entstand.

Warum will Warsh die Forward Guidance beenden?

Basierend auf Warschs öffentlicher Position (einschließlich seiner Aussagen in der Senatsanhörung im April) „glaubt er nicht an die Forward Guidance“. Er ist der Ansicht, dass das klare Anleiten des Marktes hinsichtlich des zukünftigen Zins-Pfads durch die Fed die Fähigkeit des Marktes zur eigenständigen Preisbildung schwächt und die übermäßige Abhängigkeit von der Kommunikation der Zentralbank erhöht. Die Beendigung der Forward Guidance ist Teil seiner übergeordneten Haltung, die Auswirkungen der Fed auf die Finanzmärkte insgesamt zu verringern.

Welche konkreten politische Veränderungen könnte Warschs Arbeitsgruppe zum Inflationsrahmen mit sich bringen?

Laut Berichten setzt die Fed derzeit das im Jahr 2020 verabschiedete „Flexible Average Inflation Targeting“ ein, das erlaubt, dass die Inflation zeitweise über dem Ziel von 2% liegt. Warsh hatte die Inflation als „eine Art Option“ bezeichnet, was bedeutet, dass er diese Rahmenvorgabe kritisch sieht; die Einrichtung der Arbeitsgruppe bedeutet, dass dieser Rahmen möglicherweise geändert oder abgeschafft wird, wobei die konkrete Richtung noch aus dem Bericht der Arbeitsgruppe hervorgehen soll.

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