Die Haltung der Fed zum Leitzins wechselt auf neutral, nachdem drei regionale Präsidenten die Zinsanhebung-/Zinssenkungs-Orientierung ablehnen

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Laut dem Journalisten Nick Timiraos hat die Diskussion über die Zinssatz-Politik der Federal Reserve einen kritischen Wendepunkt erreicht: Die Notenbank ist von einer eher expansiven (dovish) Haltung zu einer neutraleren Position übergegangen. Drei regionale Fed-Präsidenten – Dallas-Fed-Präsidentin Lorie Logan, Cleveland-Fed-Präsidentin Beth Hammack und Minneapolis-Fed-Präsident Neel Kashkari – haben sich formell dagegen ausgesprochen, die Formulierung beizubehalten, wonach „der nächste Schritt höchstwahrscheinlich eine Zinssenkung sein wird“, was eine seltene Abweichung in der Geschichte der Fed darstellt.

Fed-Vorsitzender Jerome Powell räumte „intensive Diskussionen“ innerhalb des Gremiums ein und signalisierte, dass die Fed sich von Zinssenkungs-Signalen entfernt und stattdessen auf einen „abwarten und beobachten“-Ansatz setzt. Die Verantwortlichen erörtern nun Bedingungen, unter denen Zinserhöhungen erneut nötig werden könnten; als zentraler Faktor für die Politikänderung werden Störungen an den Energiemärkten genannt – insbesondere die faktische Schließung der Straße von Hormus.

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