Drei Präsidenten der US-Notenbank Fed lehnen Formulierungen zu Zinssenkungen am 2. Mai ab und signalisieren mögliche Zinserhöhungen

Laut Wall Street Journal widersetzten sich drei regionale Federal-Reserve-Präsidenten – Lorie Logan, Neel Kashkari und ein weiterer – der Beibehaltung der Formulierung „next move more likely to be a rate cut“ in der heutigen Politikaussage vom 2. Mai. Dies deutet darauf hin, dass die nächste Zinsanpassung sowohl eine Anhebung als auch eine Senkung sein könnte.

Federal-Reserve-Vorsitzender Jerome Powell sagte, dass sich das Gremium von einer „rate-cut bias“ hin zu einer „neutral stance“ verlagere. Außerdem fügte er hinzu, dass die Fed, falls künftig Zinserhöhungen erforderlich werden, zunächst auf Neutral umschalten werde, bevor sie eine Straffung signalisiert. Die Diskussion zur Geldpolitik hat damit eine bemerkenswerte Wende genommen: Die interne Debatte konzentriert sich nun auf die Bedingungen für mögliche Zinserhöhungen, statt darauf, wann die Zinssenkungen wieder aufgenommen werden sollen.

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