Offizielle der Federal Reserve verlagern den Fokus auf die Bedingungen für Zinserhöhungen – weg von Erwartungen auf Zinssenkungen

Laut WSJ haben Fed-Vertreter ihre internen Gespräche von der Frage, wann Zinssenkungen vorgenommen werden könnten, hin zu der Frage verlagert, wann möglicherweise Zinserhöhungen erforderlich sein könnten. Drei regionale Fed-Präsidenten äußerten sich öffentlich dagegen, die Hinweise beizubehalten, wonach weitere Senkungen wahrscheinlich sind. Dallas’ Fed-Präsidentin Lorie Logan sagte, künftige Anpassungen der Zinsen „könnten sowohl Erhöhungen als auch Senkungen sein“. Der scheidende Fed-Vorsitzende Jerome Powell räumte den Wechsel von einer zurückhaltenden zu einer neutralen Haltung ein und erklärte, falls Zinserhöhungen nötig würden, würde die Fed zunächst zu neutralen Leitlinien wechseln, bevor sie eine stärker hawkische Ausrichtung einnimmt. Die Debatte spiegelt wachsende Sorgen über erhöhte Energiepreise und Spannungen im Nahen Osten wider, die die Inflationsrisiken für die USA wieder verstärken.
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