Experten schlagen strukturelle Reformen zur Behebung des Korea-Discounts vor, einschließlich Schutzmaßnahmen für Minderheitsaktionäre.

Am 3. Juli schlugen Experten auf einer internationalen akademischen Konferenz der Asian Financial Association in Seoul grundlegende Reformen vor, um den Korea Discount zu adressieren – die chronische Unterbewertung koreanischer Aktien an den Kapitalmärkten.

Redner identifizierten Cross-Listings als eines der Haupthindernisse für Corporate Governance und Anlegerschutz.

Experten empfahlen die Einführung von Minority Shareholder Majority Voting (MoM) für Transaktionen mit nahestehenden Parteien sowie verpflichtende Übernahmeangebote, um zu verhindern, dass kontrollierende Aktionäre ihre Position ausnutzen. Das MoM-System würde Stimmen von kontrollierenden Aktionären und nahestehenden Parteien in Angelegenheiten wie Fusionen oder Aktientauschen ausschließen und so einen breiteren Aktionärsschutz gewährleisten. Die Teilnehmer betonten auch die Notwendigkeit staatlicher Anreize und Strafen, um bestehende Cross-Listings aufzulösen, und wiesen darauf hin, dass ähnliche Strukturreformen in Japan die Markteffizienz und die Unternehmensverantwortung erfolgreich verbessert hatten.

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